Posts Tagged ‘sora kaze’

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Neue Visitenkarten !!

Oktober 19, 2010

Da wir heute den ganzen Tag nüx zu tun hatten, habe ich mir mal meine Visitenkarte geschnappt und festgestellt, dass ich dringend eine neue brauche (vor Allem, da ich mein Handy verloren habe… -.-). Habe mich etwas an der neuen Karte von Lopkowitz orientiert. Dann merkt man auch mal, dat wa Geschwister sind! ^.^

Neuer Stil, neues Glück!

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hai&fish Verlag // Fanzines + Undergroundkunst

August 2, 2010

Anno 2004 gründete sich der hai&fish Verlag. Die Idee der Gebrueder Tomsons ihre inneren Welten auf´s Papier zu bringen und im kleinen Kreise zu verteilen fand direkt großen Anklang. Im selben Jahr noch trat ich bei, zeichnete was das Zeug hielt und beteiligte mich auch viel an der Produktion und am Verkauf. Mein erstes Zine (ein Undergroundmanga namens „Slave“, den ich noch unter dem Namen SHI SEIRITAI veröffentlichte), der sehr kritisch auf meine Umwelt ausgelegt war und in dem ich einfach allen einen Rundumschlag verpassen wollte, wurde auch sehr schnell publik. Zumal ich sogar eine Klassenkonferenz bekam, da die Inhalte den Lehrern zuwider waren. Sie haben es einfach nie verstanden… Dies war für mich natürlich der größte Ansporn weiter zu machen. Auch immer mehr kreative Köpfe aus meinem Bekannten- und Freundeskreis schlossen sich an und somit wuchs die Anzahl des zu verbreitenden Materials. Nach einigen Jahren machte uns die Arbeit allerdings zu schaffen: Persönliche Krisen, kreative Flauten, zu viele Unkosten. Der Mythos und die Idee leben jedoch weiter. Irgendwo in den Tiefen des Internets findet man auch noch das ein oder andere Zine aus unserem Fundus. Heute habe ich mir die Mühe gemacht und unser Archiv aufgeräumt und sortiert. Sowohl analog als auch digital. Das Ergebnis ist eine gefühlt endlose Liste an Material, dass uns immernoch zur Verfügung steht und jeder Zeit vervielfältigt werden kann. Leider habe ich die Cover noch nicht einscannen können, aber das werde ich bald nachholen, damit man einen Eindruck gewinnen kann.

Unser Zine-Archiv kann also nun endlich hier eingesehen werden und bei Intresse drucken wir auch immer noch für 2,- (+ Porto) jeweils ein Exemplar.

Zinearchiv hai&fish

Leider sind uns einige Druckvorlagen abhanden gekommen. Falls noch jemand z.B. „Quest or Die“, „Tod oder Freiheit“ oder ein anderes nicht aufgelistetes Zine besitzt, wäre es super, wenn wir noch einmal davon eine Kopie machen dürften. Auch fehlen mir einige Daten (Hauptsächlich Erscheinungsjahr). Wenn sich die jeweiligen Autoren noch daran erinnern könnten, wäre das auch echt super. Hinterlasst mir einfach eine Nachricht auf meinem Blog. ^.^

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Und wieder ist es Nacht…

Juni 11, 2010

Klickst du an, macht sich groß!

by Sora Kaze

Meine Vorliebe für surreale Collagen vertieft sich immer mehr, vor Allem, wenn mein Hirn droht zusammenzubrechen unter der Flut von Gedankenströmen. „Break throught the Rainbow . . .“ verbindet für mich alte und neue Aspekte meiner Identität und ist vielfach interpretierbar. Zum Großteil allerdings wie gewohnt sehr kritisch.

Diesmal konnte ich endlich mein Penpad zu Rate ziehen, damit fällt es wirklich bedeutend leichter Objekte freizustellen.  Den meisten Spaß habe ich aber immer noch beim „verunstalten“ von menschlichen Körpern. Auf digitaler Ebene bietet das ja auch keine Problematik. ^.^ Und Maden/Würmer/Larven haben es mir auch zur Zeit angetan, beruht scheinbar auf den jüngsten Ereignissen… Fliegenplage! *hust*

Hier eine kleine „Bildbeschreibung“

Die Lilie die aus dem Ende des Wurmfortsatzes meines Kopfes wächst und strahlend weiß erblüht…
Dunkelbunt, der Kontrast des Regenbogens zur monsterhaft wirkenden Realität, aufgesetzt als freundliche Fassade um alles mit sich zu reißen…
Meine Herzwurm-Hand, die nach der Zeit aus den erzwungen grinsenden roten Lippen greift…
Die Mundwinkel mit Stacheldraht hoch gezogen und und daran alleine hängend, körperlos, gesichtslos…
Die in sich greifenden Momente des zeitlichen Stillstands, während im Inneren, im Hintergrund, alles explodiert und unaufhebbar ausgelöscht wird…
Versteckt und ganz heimlich das Auge als Beobachter der Szenerie, unabhängig, jedoch eingebunden in die Gewalt…
Und letzendlich mit allem vermischt ein Code für schwarz und weiß, der gelesen werden will und dir sagt: „Interpretier mich!“ gezeichnet von feuchten Bluttropfen, die die Aussagen verdecken wollen und damit doch wieder alles bestätigen…

Also wenn man da jetzt noch Probleme hat etwas zu verstehen, kann ich auch nicht helfen. ^.^ Muss ja jeder selbst wissen, was er sieht und wahrnimmt. An dieser Stelle verabschiede ich mich mit noch einigen Varianten und ich hoffe, dass sich meine Arbeit ein bisschen gelohnt hat.

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JapanTag Düsseldorf 2010 – Die Fotomanie geht weiter

Juni 2, 2010

Habe gerade noch mehr Fotos gefunden (made by Stöpsel), das wird wohl jetzt die ganze Woche so gehen.

Illustrationen der Odyssee

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Pfingst Open Air Essen-Werden 2010

Mai 30, 2010

Wie jedes Jahr begab man sich ins bunte Treiben einer gut gelaunten Masse. Aufgrund des Verbots von Glasflaschen und der Beschränkung auf nur einen Liter Flüssigkeit pro Person, stieg auch schon Vormittags der Alkoholpegel an. Also kam man noch besser gelaunt auf dem Gelände an, wenn man es endlich geschafft hatte sich durch die Menschen zu wuseln. Dazu braucht man gerne mal so einige Stunden. Oo Alles in Allem war es ein sehr schöner Tag ohne große Schwierigkeiten und mit einem Wiedersehen von alten Bekannten, netten Gesprächen und einem Ohrloch, dass ich meinem Brüderchen gestochen habe. Okay, bei dieser Sache lasten wohl immer noch etwas kritischere Blicke auf mir, aber er freut sich jetzt darüber, dass er bald eine Sicherheitsnadel im Ohr tragen kann. So wie ich früher auch. ^.^

Fazit:

– Gutes Wetter
– Gute Laune
– Nette musikalische Untermalung

Und an dieser Stelle auch wieder einige Eindrücke:


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Lopkowitz meets Sora Kaze // Jugendabfuck?

Mai 17, 2010

Da soll man meinen wenn Pinkpunk-Schauspiel-Fetz auf Rainbowgothic-Designer-Queen trifft wäre die absolute Partyhölle losgebrochen. Ein Inferno aus Eddings und Glitzer gepaart mit exzessiven Alkoholkonsum, tanzen bis das Make-Up brennt, pogen bis auch der letzte Knochen gebrochen ist und einer riesigen Schlacht aus hochqualitativem verbalem Non-Non-Sense, der die verwirrten Gedanken der Untergrundkünstler zu neuen obskuren Projekten streben lässt. Doch diesmal ist es wie immer: Anders als erwartet! Anstatt uns selbst und die neue Generation ohne Zukunft zu feiern auf den vollgekotzen Laufstegen der gängigen Partyrealität, müde das Bier durch Gasmasken trichternd unsere Jugendzeit zu verschwenden mit abnormen Fantasien dem Exitus entgegen schreitend, haben wir es uns doch anders überlegt:

Neben vielfältigem Amusement ist das leibliche Wohl immernoch ein wichtiges Element um die Depressionen der Generationen zumindest zeitweise abzuschwächen und einem wenigsten die wenigen Minuten des Genusses zu erübrigen, die sich ja sonst sehr rar halten.

Da machten wir einfach Sushi!

Man kann kaum glauben, dass die Zubereitung und der Verzehr von nicht alltäglichen Lebensmitteln eine so positive Auswirkung auf die Stimmungslage hat und noch dazu muss man „Tain Kim Heng“ danken, dass auch der Geldbeutel ein freundliches Lächeln zum Abschied hinterließ, denn die Kosten für die produzierte Masse waren gerade einmal ein Zehntel von dem, was das japanische Restaurant einem dafür abverlangt hätte. 3 riesige Platten kreierten wir in unserem jugendlichen Leichtsinn und hatten uns damit natürlich wiede gnadenlos übernomen. Das resultat waren verdammt volle Bäuche und tränende Augen vom Wasabi, jedoch bereuen wir nichts! Sinnloses vernichten von schmackhaften Lebensmitteln, jawohl, verschwenderisch, exzessive und absolut glücklich damit! Zum Beweis unserer absoluten Völlerei hier ein paar typische Handyfotos, die unsere Ergebnisse repräsentieren sollen:

Und wie es nicht anders zu erwarten ist reichte das Ganze natürlich nicht aus um unsere Gier zu stillen unseren Aufmerksamkeitsdrang zu besänftigen, wir gingen viel weiter noch:

Das klassische Absturzmedium Nr. 2, der Rechner, war wie gewöhnlich Herr über uns. Wir konnten uns seiner Macht nicht entziehen und mussten immer wieder diese brutalen Ballerspeile spielen. Sinnlos kleine Würmer mit heiligen Granaten sich bewerfen lassen bis letzendlich ihre toten Leiber zu Grunde gingen an der bösartigen Strategie von nichtsahnenden Jugendlichen. Unser Aggressionstrieb lies uns immer weiter töten, immer mehr Würmer mussten die Pixelunterwelt besuchen und auf unseren selbst erstellten Maps einen Ausweg suchen nicht sofort ihr Grab zu finden. Man mag meinen, dass diese gewaltverherrlichenden Spiele uns doch abschrecken müssten, doch die Sucht nach Selbstverwirklichung in virtuellen Realitäten nimmt Überhand. Man selbst ist und bleibt ein Wurm, der sich versucht mit seinem Minigewehr den Weg nach oben zu ebnen in der Hoffnung nicht von einem Luftangriff getroffen zu werden.

Ein Auszug unserer Horrorszenarien (zum Schutz der Würmer und der Jugend nur die Map):

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Twilightzone – Show me your Bodyart (03.04.2010)

April 20, 2010

So, nachdem ich jetzt endlich etwas Bildmaterial zur Verfügung habe, hier also mein Eindruck von der letzten Twilightzone Party im Different Desire:

Ein bisschen nervös war ich schon, als ich den Saal betrat und sofort die Meinungen bezüglich meines Outfits in alle Richtungen sprangen. Nun ja… ich hätte diese doofe Spritzenkrone auch irgendwie besser befestigen müssen, hatte aber nicht mehr genug Draht. Außerdem leuchtet man in schwarz/weiß so schön im Schwarzlicht!! ^.^ Irgendwann hatte sich die Masse wohl an den wandelnden Augenkrebs gewöhnt oder ich war zu abgelenkt von den wunderschönen Lichteffekten, als dass ich mich weiter damit hätte beschäftigen können. Es stellte sich überigens heraus, dass ich grün leuchtende Pupillen im Schwarzlicht habe… es wurde für gruselig befunden.Trotz meines Alkoholverbots (da ich später ja noch Teil des Specialacts war) probierte ich den Cocktail des Abends (irgendwas mit „Ink“, super, dass man an so einer Stelle den Namen vergisst), war aber nicht ganz so begeistert, wie auf der Party zuvor. Brennende Sahne hat halt irgendwie doch mehr Effekt.  Die Musik war gnadenlos gemein, ich konnt mich kaum retten vor guter Laune und Lust zum Tanzen. An dieser Stelle ein riesiges Lob an DJ Körperfred!! Und auch das Buffet war wieder 1A!! Nachdem die Durchsage kam, dass Buffet sei eröffnet stürmte ich sofort in besagte Richtung, stellte aber fest: „… Hmmm… Senf????“ Aber wer brauch schon Senf, wenn er eine so super Auswahl an Leckereien vor sich hat. ^.^ Irgendwann war es dann so weit: Passend zu ´nem Wunschtitel (Frozen Plasma – Tanz der Revolution“) stand Man In Black in den Startlöchern um mich zu pieksen. Ein Rückenkorsett aus Nadeln!! Ich hatte das Gefühl, der Raum in dem es geschah würde gleich zusammenfallen, so viele Menschen versammelten sich um das Werk zu begutachten. Nein, es tat nicht weh, zumindest mir nicht, bin da ja nicht so empfindlich! ^.^ Auch an dieser Stelle wurde die Masse wieder gespalten. Ich finde es immer sehr interessant, wie viele verschiedene Meinungen Menschen so haben und lasse mich davon gerne mal inspirieren.

Fazit: Verdammt geil!!!

– Besser oder anders genial als die erste Party
– nette Menschen, die man zutexten darf (z.B. über Astrophysik)
– super Lightshow und Deko
– Futtern ohne Ende, Tanzen ohne Ende und viel für die Optik
– Rückzugsmöglichkeiten für private Gespräche
– Ein Specialact, der mir echt verdammt Spaß gemacht hat
– Tattoowierer und Piercer im Nebenzimmer (spontan ein Intimpiercing… Oo)
– Sambuca!!
– Poisööööön!!!

Hier noch ein bisschen was zum Schauen:

Weitere Bilder und Infos findet ihr unter: www.twilightzone-party.de

Musik: Virtual Victim – Schicksal
Video: reddie74
Akteure: Man In Black + Sora Kaze

05.06.2010