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Lopkowitz meets Sora Kaze // Jugendabfuck?

Mai 17, 2010

Da soll man meinen wenn Pinkpunk-Schauspiel-Fetz auf Rainbowgothic-Designer-Queen trifft wäre die absolute Partyhölle losgebrochen. Ein Inferno aus Eddings und Glitzer gepaart mit exzessiven Alkoholkonsum, tanzen bis das Make-Up brennt, pogen bis auch der letzte Knochen gebrochen ist und einer riesigen Schlacht aus hochqualitativem verbalem Non-Non-Sense, der die verwirrten Gedanken der Untergrundkünstler zu neuen obskuren Projekten streben lässt. Doch diesmal ist es wie immer: Anders als erwartet! Anstatt uns selbst und die neue Generation ohne Zukunft zu feiern auf den vollgekotzen Laufstegen der gängigen Partyrealität, müde das Bier durch Gasmasken trichternd unsere Jugendzeit zu verschwenden mit abnormen Fantasien dem Exitus entgegen schreitend, haben wir es uns doch anders überlegt:

Neben vielfältigem Amusement ist das leibliche Wohl immernoch ein wichtiges Element um die Depressionen der Generationen zumindest zeitweise abzuschwächen und einem wenigsten die wenigen Minuten des Genusses zu erübrigen, die sich ja sonst sehr rar halten.

Da machten wir einfach Sushi!

Man kann kaum glauben, dass die Zubereitung und der Verzehr von nicht alltäglichen Lebensmitteln eine so positive Auswirkung auf die Stimmungslage hat und noch dazu muss man „Tain Kim Heng“ danken, dass auch der Geldbeutel ein freundliches Lächeln zum Abschied hinterließ, denn die Kosten für die produzierte Masse waren gerade einmal ein Zehntel von dem, was das japanische Restaurant einem dafür abverlangt hätte. 3 riesige Platten kreierten wir in unserem jugendlichen Leichtsinn und hatten uns damit natürlich wiede gnadenlos übernomen. Das resultat waren verdammt volle Bäuche und tränende Augen vom Wasabi, jedoch bereuen wir nichts! Sinnloses vernichten von schmackhaften Lebensmitteln, jawohl, verschwenderisch, exzessive und absolut glücklich damit! Zum Beweis unserer absoluten Völlerei hier ein paar typische Handyfotos, die unsere Ergebnisse repräsentieren sollen:

Und wie es nicht anders zu erwarten ist reichte das Ganze natürlich nicht aus um unsere Gier zu stillen unseren Aufmerksamkeitsdrang zu besänftigen, wir gingen viel weiter noch:

Das klassische Absturzmedium Nr. 2, der Rechner, war wie gewöhnlich Herr über uns. Wir konnten uns seiner Macht nicht entziehen und mussten immer wieder diese brutalen Ballerspeile spielen. Sinnlos kleine Würmer mit heiligen Granaten sich bewerfen lassen bis letzendlich ihre toten Leiber zu Grunde gingen an der bösartigen Strategie von nichtsahnenden Jugendlichen. Unser Aggressionstrieb lies uns immer weiter töten, immer mehr Würmer mussten die Pixelunterwelt besuchen und auf unseren selbst erstellten Maps einen Ausweg suchen nicht sofort ihr Grab zu finden. Man mag meinen, dass diese gewaltverherrlichenden Spiele uns doch abschrecken müssten, doch die Sucht nach Selbstverwirklichung in virtuellen Realitäten nimmt Überhand. Man selbst ist und bleibt ein Wurm, der sich versucht mit seinem Minigewehr den Weg nach oben zu ebnen in der Hoffnung nicht von einem Luftangriff getroffen zu werden.

Ein Auszug unserer Horrorszenarien (zum Schutz der Würmer und der Jugend nur die Map):

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