Posts Tagged ‘metal’

h1

Auf gute Freunde…

November 20, 2010

Verschüttete Träume,
Bilder aus alten Tagen,
vom Wahnsinn den ich lebte
und was sie mir heute sagen.
Ich schlief zu wenig
und ich trank zu viel.
Die Schmerzen im Kopf war´n ein
vertrautes Gefühl!

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr,
auf ein neues Jahr.

Blutige Küsse,
bittere Pillen,
vom Schicksal gefickt
und immer 3 Promille.
Ich war Teil der Lösung
und mein größtes Problem,
ich stand vor mir
und konnte mich nicht sehn!

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr.

Das Gras war grüner,
die Linien schneller,
der Reiz war größer
und die Nächte waren länger.
Alles Geschichte
und ich bin froh das es so ist
oder glaubst du es ist schön,
wenn man Scheiße frisst.

Alles nur Splitter
im Treibsand meiner Seele.
Nur wenige momente,
in einem Leben.
Ich höre himmlische Gelächter,
wenn ich daran denke wie ich war.
An das Rätsel das ich lebte
und den Gott den ich nicht sah.

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr.

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr,
auf ein neues Jahr.

h1

Ohrwurm des Tages

November 17, 2010

Metallica – One

I can’t remember anything
Can’t tell if this is true or dream
Deep down inside I feel to scream
This terrible silence stops me

Now that the war is through with me
I’m waking up, I cannot see
That there is not much left of me
Nothing is real but pain now

Hold my breath as I wish for death
Oh please, God, wake me

Back in the womb it’s much too real
In pumps life that I must feel
But can’t look forward to reveal
Look to the time when I’ll live

Fed through the tube that sticks in me
Just like a wartime novelty
Tied to machines that make me be
Cut this life off from me

Hold my breath as I wish for death
Oh please, God, wake me

Now the world is gone, I’m just one
Oh God, help me
Hold my breath as I wish for death
Oh please, God, help me

Darkness imprisoning me
All that I see
Absolute horror
I cannot live
I cannot die
Trapped in myself
Body my holding cell

Landmine has taken my sight
Taken my speech
Taken my hearing
Taken my arms
Taken my legs
Taken my soul
Left me with life in hell

h1

Bunny was here // Reise durch´s Kulturgebiet

August 28, 2010

Letzte Woche bekam ich langersehnten Besuch: Dina Lapina alias Bunny kam mit Christopher vorbei!! Extra aus Weimar angereist!! Hab mich wirklich wahnsinnig gefreut, sie endlich mal wieder zu sehen, zumal ich es wirklich faszinierend finde, dass eine Freundschaft, die damals durch einen Pokémonclub entstanden ist, so lange halten kann. ^.^ Waren ja irgendwie schon immer auf einer Wellenlänge.

Leider waren die Tage überschattet von dunklen Regenwolken. Eine dieser Wolken muss auch wohl auslöser für meine folgende Erkältung gewesen sein, was die Planung zusätzlich ein bisschen einschränkte. Trotzdem konnten wir viel erleben. Auf Zeche Zollverein schauten wir uns eine StreetArt-Ausstellung an und die besten 100 Plakate aus Deutschland, Österreich und Schweiz von 2009 an.  Vor Allem die StreetArt-Austellung kann ich nur empfehlen, sehr schön ausgestaltet und man bekommt einen schönen Eindruck von Straßenkunst, Graffiti und Co.!! Auch wenn ich nicht für diesen Kulturhype hier in Essen sprechen kann, waren beide Ausstellung wirklich großartig und der Flair des Zechengeländes ist doch schon immens überwältigend. Ich mag´s halt verrostet, düster und metallisch. ^.^

Bildquelle: Robert Tomsons

Um noch mehr Industriekultur zu bewundern sind wir einen Abend lang in Bottrop-Welheim herumgefahren. Auf der Anhöhe des Alpincenters kann man wunderbar die beeindruckenden Lichtspiele der lodernden, rauchenden Fabriken mit den abertausend Lichtern bewundern. Weiter ging es zu den Alieneiern. Die muss man wirkich gesehen haben, vor Allem aus der Nähe. Eigentlich sind es nur blau beleuchtete Faultanks, aber sie wirken eben durch diese Beleuchtung und ihre Größe sehr futuristisch und unwirklich. Kleine visuelle Erlebnisse gehören immer wieder zu meinen Favoriten und diese Eier sind einfach der Wahnsinn!

Bildquelle: WeiterWinkel

Allerdings nur irgendetwas anschauen, macht noch kein gutes Programm aus. Kommen wir zu „Soziale Kontakte und Bewegung“. Zu Beginn besuchten wir mal wieder das NORD. Unsere Stammkneipe mit guten Essen und lauter Metal-Musik. Leider hat das NORD durch den Besitzerwechsel in letzter Zeit etwas nachgelassen. Zusätzlich auch wieder durch den Kulturhype geht mal wieder die Quthenzität verloren, da auch der Normalmensch sich einfindet und leider das Genre verfremdet. Finde ich zwar gut, wenn man sich für andere Subkulturen interessiert, jedoch wirklich auseinandersetzen, will sich eh kaum jemand damit, also ist es doch wieder nur so ein: „Boah ey, der Laden is soooo cooooool, da muss du ma rein ey!“ Sehr schade… Was mir ausnahmsweise mal wieder richtig Spaß gemacht hat, war ein Besuch im Eisenlager. Anfangs war doch arger Unmut anwesend, da Ferbaaa nicht hineingelassen wurde. Grau war nicht schwarz genug… Zusätzlich haben wir es geschafft so viel Zeit draußen zu verbringen, dass wir das Buffet verpassten und somit mit leerem Magen uns den Tanz und den Cocktails widmen mussten. Aber es besserte sich. Der Abend verlief sehr schön unstressig, meine lieben Menschen waren fast alle mit von der Partie und waren gut gelaunt und die Musik war besser als gewohnt.  Da muss man wirklich mal drauf hinweisen. Für gewöhnlich renn ich relativ flott raus, da der DJ einfach nix gebacken bekommt, aber an diesem Tag hatte er wohl Inspiration. Besonders habe ich mich gefreut, als mal wieder eines meiner neuen Fundstücke gespielt wurde: Einsenfunk mit dem Titel „Pong“. ^.^ ChrisArt hat mich dabei auf der Tanzfläche erwischt und ein paar Bilder geschossen.

Eisenlager Fotos vom 19.08.2010 by ChrisArt

Nach diesem erfolgreichen Abend meldete sich leider meine Erkältung und ich konnte bis Dienstag nicht mehr sprechen. -.- Aber das war es wert!! Bunny und Christopher machten sich Samstag weiter auf den Weg nach Luxemburg. Leider konnte ich nicht weiter am Urlaub teilhaben, da mich die Klinik anrief und endlich einen Platz für mich frei hatte… Naja, es passt nie alles in meine Zeitpläne, aber ich bin doch ganz froh darüber, dass ich mich endlich mal mir selbst widmen kann und hoffe doch, dass ich einiges Aufarbeiten kann, was mich von Anbeginn belastet hat.

In diesem Sinne verabschiede ich mich erst einmal zeitweise für die nächsten 8-12 Wochen. Vielleicht komme ich ja zwischendurch zum Schreiben.