Posts Tagged ‘kunst’

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Kopfvoll // Aufräumen mit Nebeneffekt

Dezember 30, 2010

Gestern sind wir hier heillos in einem Aufräumflash versunken. Endlich mal alles wieder schön ordentlich nach diesen chaotischen Tag… äh Woch… nee MONATEN!! Mein Zeitgefühl hat sehr gelitten in letzter Zeit, weil ich mich um so viel Kram kümmern musste und keine Zeit mehr zum nachdenken hatte. Nun ja, die Wohnung ist also der Anfang, sozusagen eine solide Grundlage endlich mal mit allem abzuschließen und aufzuräumen. Als wunderbaren Nebeneffekt habe ich symbolisch meinen Styroporkopf mit sämtlicher Kopfdeko, die ich so besitze beschmückt. Eine gute alternative zum Weihnachtsbaum mit tieferem Sinn also. Das Aussehen ist zwar Geschmackssache, aber mir gefällt sie. Sie braucht überigens noch einen Namen… oder ich belass es einfach bei…

…KOPFVOLL


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Nest

November 6, 2010

Fick die Welle in den unbekannten Kopf des Universums. Durchlöchert von schwarzen Mäusen, mutig erstrebend gen Himmel gezogen. Schlag der Hölzer im finsteren Sein. Nichts war Nacht und tagesläuten der zellulosefedrigen Flackerungen. Ein Haar in den grauen Fängen des untoten Neonlichts. Zieh an mir und trink mich, rote Schachtel des Vergessen. Bemale die Drachen in golden Käfigen. Abstraktion duch Perfektion. Schlafe nie am Weg, im Bottich des Ziels, sei ungefähr die Hälfte. Mach dich aus und schalte die Schaltkreise zu dröhnenden Boxen. Stopp. Atem heiße Gluten, Macht die Welt, und prunkvoll im Palast des unbarmherzigen Zuges. Eine Antenne im gleißlichen Schwirrsinn des verscheindenen Nachtlichts und niemals ward gehört. Ihr unglaubwürdigen Kriecher aus den Höhlen des Erdreichs seid gefangen. Könnt nicht entkommen, seid frei. Wer seid ihr, ihr Geister? Schande im hölzernen Glauben. Öffnet die Schubladen und lasst die Lava gleiten in das öde Land. Öffne die Türe hinter dem Käfig und werde zum Spiegel, Bestie! Kratz die Pickel deines Leibes blutig und lass sie emporsteigen. Hallo Phönix, wie geht es dir? Break. Zusammenbruch der Weissagung des ewigen Kreises. Zirkel der Demonstration. Streichle meine Haut sanftmütig ohne Hinderung, kein Nein, nein. Findungen entsagen mir, im Inneren das Leere in grau mit befleckigten Ausstülpungen. Ein Knäuel. Chaotische Zustände im Universum werden Ordnung schaffen wenn kein Licht sich verliert im Kontrast und alles bleibt gleich. Sofort ist ausgewogen und Spotanität der Zeit schaut angstgerichtet gen Strom. Striemen auf der Haut erzählen von Feuer und Engeln mit zerpflücktem Kopfe unter Glaubensschein. Wie seid ihr? Erwartung und Hoffnung im Schneegestöber, anhaltend in sich und aushaltend aus sich. Fleischig schwirren die Libellen der Mutter um uns herum. Die ewige Mutter. Tod dem Vater, Tod dem Glauben. Schrei des Kindes im Gericht. Aufgeweckt zum surren. Schmerz! Die Stelle brennt wie die Hölle!! Komm heraus werde zu mir werde zu dir. Ihr seid Staub. Staubige zerfliederte Flügel schlagen schlängelnd durch den unbändigen Wald. Ein Baum. Verbrannte Erde voller Furcht und trägt doch Früchte, die Eurigen.

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FarbWahl 2010

Oktober 1, 2010

Ja, ich kann auch neumodische Farbsplatter-Brush-Design Bilder basteln, falls gewünscht. Zählt zwar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber für Werbung ist sowas immer gut. Das Foto stammt btw. aus dem Shooting mit Usch und Shibby (siehe irgenwo bei den älteren Einträgen). Naja… erster Versuch, das geht noch besser.

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Bunny was here // Reise durch´s Kulturgebiet

August 28, 2010

Letzte Woche bekam ich langersehnten Besuch: Dina Lapina alias Bunny kam mit Christopher vorbei!! Extra aus Weimar angereist!! Hab mich wirklich wahnsinnig gefreut, sie endlich mal wieder zu sehen, zumal ich es wirklich faszinierend finde, dass eine Freundschaft, die damals durch einen Pokémonclub entstanden ist, so lange halten kann. ^.^ Waren ja irgendwie schon immer auf einer Wellenlänge.

Leider waren die Tage überschattet von dunklen Regenwolken. Eine dieser Wolken muss auch wohl auslöser für meine folgende Erkältung gewesen sein, was die Planung zusätzlich ein bisschen einschränkte. Trotzdem konnten wir viel erleben. Auf Zeche Zollverein schauten wir uns eine StreetArt-Ausstellung an und die besten 100 Plakate aus Deutschland, Österreich und Schweiz von 2009 an.  Vor Allem die StreetArt-Austellung kann ich nur empfehlen, sehr schön ausgestaltet und man bekommt einen schönen Eindruck von Straßenkunst, Graffiti und Co.!! Auch wenn ich nicht für diesen Kulturhype hier in Essen sprechen kann, waren beide Ausstellung wirklich großartig und der Flair des Zechengeländes ist doch schon immens überwältigend. Ich mag´s halt verrostet, düster und metallisch. ^.^

Bildquelle: Robert Tomsons

Um noch mehr Industriekultur zu bewundern sind wir einen Abend lang in Bottrop-Welheim herumgefahren. Auf der Anhöhe des Alpincenters kann man wunderbar die beeindruckenden Lichtspiele der lodernden, rauchenden Fabriken mit den abertausend Lichtern bewundern. Weiter ging es zu den Alieneiern. Die muss man wirkich gesehen haben, vor Allem aus der Nähe. Eigentlich sind es nur blau beleuchtete Faultanks, aber sie wirken eben durch diese Beleuchtung und ihre Größe sehr futuristisch und unwirklich. Kleine visuelle Erlebnisse gehören immer wieder zu meinen Favoriten und diese Eier sind einfach der Wahnsinn!

Bildquelle: WeiterWinkel

Allerdings nur irgendetwas anschauen, macht noch kein gutes Programm aus. Kommen wir zu „Soziale Kontakte und Bewegung“. Zu Beginn besuchten wir mal wieder das NORD. Unsere Stammkneipe mit guten Essen und lauter Metal-Musik. Leider hat das NORD durch den Besitzerwechsel in letzter Zeit etwas nachgelassen. Zusätzlich auch wieder durch den Kulturhype geht mal wieder die Quthenzität verloren, da auch der Normalmensch sich einfindet und leider das Genre verfremdet. Finde ich zwar gut, wenn man sich für andere Subkulturen interessiert, jedoch wirklich auseinandersetzen, will sich eh kaum jemand damit, also ist es doch wieder nur so ein: „Boah ey, der Laden is soooo cooooool, da muss du ma rein ey!“ Sehr schade… Was mir ausnahmsweise mal wieder richtig Spaß gemacht hat, war ein Besuch im Eisenlager. Anfangs war doch arger Unmut anwesend, da Ferbaaa nicht hineingelassen wurde. Grau war nicht schwarz genug… Zusätzlich haben wir es geschafft so viel Zeit draußen zu verbringen, dass wir das Buffet verpassten und somit mit leerem Magen uns den Tanz und den Cocktails widmen mussten. Aber es besserte sich. Der Abend verlief sehr schön unstressig, meine lieben Menschen waren fast alle mit von der Partie und waren gut gelaunt und die Musik war besser als gewohnt.  Da muss man wirklich mal drauf hinweisen. Für gewöhnlich renn ich relativ flott raus, da der DJ einfach nix gebacken bekommt, aber an diesem Tag hatte er wohl Inspiration. Besonders habe ich mich gefreut, als mal wieder eines meiner neuen Fundstücke gespielt wurde: Einsenfunk mit dem Titel „Pong“. ^.^ ChrisArt hat mich dabei auf der Tanzfläche erwischt und ein paar Bilder geschossen.

Eisenlager Fotos vom 19.08.2010 by ChrisArt

Nach diesem erfolgreichen Abend meldete sich leider meine Erkältung und ich konnte bis Dienstag nicht mehr sprechen. -.- Aber das war es wert!! Bunny und Christopher machten sich Samstag weiter auf den Weg nach Luxemburg. Leider konnte ich nicht weiter am Urlaub teilhaben, da mich die Klinik anrief und endlich einen Platz für mich frei hatte… Naja, es passt nie alles in meine Zeitpläne, aber ich bin doch ganz froh darüber, dass ich mich endlich mal mir selbst widmen kann und hoffe doch, dass ich einiges Aufarbeiten kann, was mich von Anbeginn belastet hat.

In diesem Sinne verabschiede ich mich erst einmal zeitweise für die nächsten 8-12 Wochen. Vielleicht komme ich ja zwischendurch zum Schreiben.

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hai&fish Verlag // Fanzines + Undergroundkunst

August 2, 2010

Anno 2004 gründete sich der hai&fish Verlag. Die Idee der Gebrueder Tomsons ihre inneren Welten auf´s Papier zu bringen und im kleinen Kreise zu verteilen fand direkt großen Anklang. Im selben Jahr noch trat ich bei, zeichnete was das Zeug hielt und beteiligte mich auch viel an der Produktion und am Verkauf. Mein erstes Zine (ein Undergroundmanga namens „Slave“, den ich noch unter dem Namen SHI SEIRITAI veröffentlichte), der sehr kritisch auf meine Umwelt ausgelegt war und in dem ich einfach allen einen Rundumschlag verpassen wollte, wurde auch sehr schnell publik. Zumal ich sogar eine Klassenkonferenz bekam, da die Inhalte den Lehrern zuwider waren. Sie haben es einfach nie verstanden… Dies war für mich natürlich der größte Ansporn weiter zu machen. Auch immer mehr kreative Köpfe aus meinem Bekannten- und Freundeskreis schlossen sich an und somit wuchs die Anzahl des zu verbreitenden Materials. Nach einigen Jahren machte uns die Arbeit allerdings zu schaffen: Persönliche Krisen, kreative Flauten, zu viele Unkosten. Der Mythos und die Idee leben jedoch weiter. Irgendwo in den Tiefen des Internets findet man auch noch das ein oder andere Zine aus unserem Fundus. Heute habe ich mir die Mühe gemacht und unser Archiv aufgeräumt und sortiert. Sowohl analog als auch digital. Das Ergebnis ist eine gefühlt endlose Liste an Material, dass uns immernoch zur Verfügung steht und jeder Zeit vervielfältigt werden kann. Leider habe ich die Cover noch nicht einscannen können, aber das werde ich bald nachholen, damit man einen Eindruck gewinnen kann.

Unser Zine-Archiv kann also nun endlich hier eingesehen werden und bei Intresse drucken wir auch immer noch für 2,- (+ Porto) jeweils ein Exemplar.

Zinearchiv hai&fish

Leider sind uns einige Druckvorlagen abhanden gekommen. Falls noch jemand z.B. „Quest or Die“, „Tod oder Freiheit“ oder ein anderes nicht aufgelistetes Zine besitzt, wäre es super, wenn wir noch einmal davon eine Kopie machen dürften. Auch fehlen mir einige Daten (Hauptsächlich Erscheinungsjahr). Wenn sich die jeweiligen Autoren noch daran erinnern könnten, wäre das auch echt super. Hinterlasst mir einfach eine Nachricht auf meinem Blog. ^.^

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Wrapped Labyrinth Comicart + Forgotten Nonsense

Juli 22, 2010

Bin gerade dabei meine Festplatte etwas aufzuräumen. Nachdem ich nämlich gerade austeste, wie schnell meine neue Internetverbindung ist, war auch glatt wieder alles voller Dateien. Das Aussortieren hält immer ein paar Überraschungen für mich bereit, sowie längst vergessene Kritzeleien und Bastelein aus Langeweile oder irgendwelche Tests von Funktionen und Brushes. Die Resultate sind zwar nicht sonderlich sehenswert, aber tragen sehr gut zum Amusement bei. ^.^ Während des Internettestlaufs habe ich mich nebenbei auch wieder an eine Collage begeben. Aufgrund der schlechten Auflösung musste ich mich leider mit einem Filter begnügen, der die verschiedenen Elemente miteinander verschmelzen lässt… -____- Naja, jetzt sieht´s halt aus wie so´n Standard-Fotocomic. Hmpf, ich brauch ne Kamera!!

Wrapped Labyrinth (2 Varianten)


Forgotten Nonsense

Ein Herz für Brushes

Mopf – Halb Mikrobe halb Kopf

Liquify Bamboo Test

Internetseite Digitalskizze

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Wat hat die Sora eigentlich in Bad Gandersheim zu suchen?!

Juni 30, 2010

Naja primär lag sie da dekorativ in der Gegend herum…

…wahlweise auch zusammen mit Lopkowitz.

Neben dem dekorativen Part, den ich da wohl für das gesamte Dorf übernommen habe (die waren alle mehr fasziniert als verstört) bestand natürlich das Hauptprogramm aus den Domfestspielen („Im Auftrag des Herrn“ und „Pippi Langstrumpf“ hab ich mir angesehen), Premierenfeier und Hotel. Zu den Stücken ist zu sagen, dass die Leistung der Darsteller schon fast an Musical grenzt. Großartige Stimmen, akrobatische Künste und eine wirklich fesselnde Szenerie tut sich auf. Egal ob eisige Temperaturen, Regen oder glühende Hitze, man ist so gebannt, dass man die Umgebung gleich vergisst. Nur beim klatschen merkte ich dann doch, dass meine Hände eingefroren waren. ^.^Sehr schön war auch, dass „Pippi“ und ich den selben Strumpf trugen. Hätte ich jetzt noch meine roten Haare gehabt, wär ich ja fast ein Double gewesen!

Auch die Premierenfeier war wirklich schön. Ich fühlte mich zwar ein bisschen unwohl bei dem ungewohnt gehobenen Stil der Atmosphäre, was aber relativ schnell vorbei ging, da die Menschen doch alle sehr nett waren. Vor Allem muss ich sagen hat mich Dennis LeGree beeindruckt!! Mein Englisch ließ zwar zu wünschen übrig, aber wir haben uns die halbe Nacht unterhalten bei Whiskey und Sekt. Ich hoffe ich werde ihn mal wieder sehen! (Cruxi hat da aber echt nix zu befürchten! ^.^)

Was mich ein bisschen gestört hat, war die Anwesenheit meiner Oma und ihres Freundes… Aber Familienprobleme bleiben einfach in der Familie. Und es war doch trotzdem wirklich lieb, dass sie mir ein Hotelzimmer gebucht hatten. Könnte mich fast daran gewöhnen. ^.^ Aber wieder so typisch: Omma schleicht sich durch den Keller auf die Feier ein ohne Karte… Jaja… Gab überigens echt lecker Buffet und Olf hat immer direkt ne ganze Flasche Sekt geholt anstatt nur ein Glas!

Auch großartig war die Idee des 2-monatigen Ausstellungsortes. Das OLF ist seither ein magischer Anziehungspunkt für Einheimische und Zugereiste. Auf der Hauptstraße gibt es für gewöhnlich einen kleinen Stau, da alle ins Schaufenster sehen möchten. Die Aufmachung ist ja auch mal wirklich grandios!! Die kompletten Wände sind mit Silberfolie bedeckt und überall gibt es etwas zu sehen. Schön reizüberflutend und doch prägnant. In jedem Fall wirklich auffällig! Jeder, der nicht drinne war, hat doch echt mal was verpasst!

Hab mir auch direkt mal die Zeit genommen, um selbst Innenraum zu spielen, die Reihe folgt aber später noch einmal in bearbeitet.

Also ich muss sagen, dieses kleine Dorf hat mich mit seiner offenen Art doch sehr überzeugt! Man ist ja sonst von Dorfmenschen nur so Vorurteile gewohnt, gehässige Blicke und Tratsch, aber dort ist es irgendwie anders… Oder wie Olf sagen würde: Bad Ganz Andersheim!