Posts Tagged ‘freaks’

h1

JapanTag Düsseldorf 2010

Mai 31, 2010

Eine neonbunte Odyssee!

Der erste Fotograf lief mir schon am Essener Hauptbahnhof entgegen. Nun ja, viel mehr ein älteres Ehepaar, dass fasziniert war von der Farbenpracht die ich so ausstrahlte, man könnte es auch Augenkrebs nennen. „Sowas sieht man selten!“ In Essen vielleicht schon, jedoch auf dem Japantag in Düsseldorf nicht. Wir kamen an in einem Meer von Farben und Fotos, also genau meine Welt!! Okay, nimmt man mal die schlechten Sackbekleidungen weg und die menschlichen Ausdünstungen… Ich hatte mich also optisch effektiv angepasst mit sinnlosem Make-Up, viel zu viel noch sinnloserer Deko und völlig Zusammenhangslosen Farbkombinationen auf Plataeu-Sandalen. Ein modisches Tabu, der Grenzwert schlechthin. Kein Wunder, dass man Freund sich für mich schämte, trotzdem hatte ich Spaß. Scheinbar war meine Präsenz gern angenommen im bunten Treiben der Masse, denn ich konnte mich kaum retten vor Fotoaufnahmen. Auf dem Weg durch die Altstadt bis zu den Rheintreppen hatte ich einen Counter von 12 Bildern, unten an der Treppe angekommen habe ich dann bei 38 aufgehört zu zählen. Ich befand mich Quasi in einer Arena wieder, von der die Blitzlichter nur so wimmelten. Umringt von zig Kameras gab ich mein bestes so dämlich wie möglich auszusehen, doch das half nichts… Jeder der dem Schauspiel der Papparazzi näher kam gesellte sich dazu und wollte direkt mit aufgenommen werden. Und noch ein Foto und noch ein Foto und noch eins… Das mag ein Alptraum für so manchen Menschen sein, aber mir hat es wirklich gefallen.

Und da stellte ich fest, entweder bin ich verdammt lächerlich oder die Leute finden gefallen an mir. Vielleicht auch Beides.

Irgendwann entkam ich doch, zumindest halbwegs. Wir mussten ja schließlich neuen Proviant heranschaffen und suchten einen „nahe“gelegenen Supermarkt auf, danach noch ab zur Japanmeile… Das wurde wohl nichts… Nach schier endlosem umherstreifen durch Massen und Gassen mussten wir feststellen, dass wir uns primär verlaufen hatten und die Zeit, die wir brauchten um dies fest zu stellen, brauchten auch die Läden um zu schließen. Also den Weg noch einmal zurück und ohne Proviant zum Ausgangsort an den Rheintreppen zurück kehren, da wir bereits auf dem Weg wieder alles effektiv vernichtet hatten… Viele Menschen, wirklich viele und vom Programm hatte ich bis dato nichts mitgekommen. Meine Füße brannten fast, aber der billige Rotwein überdeckte das doch recht gut. Zum Programm bin ich auch weiterhin nicht gekommen, da die Suche nach Verpflegung in Form von Nikotin und Alkohol weiter ging. War überigens wirklich sehr erfolgreich!! Bis ich im Zuge meiner Schnorrversuche dann doch plötzlich ein wirklich interessantes Mädchen entdeckte mit der ich den restlichen Abend plauderte. Blöderweise entfernten wir uns von meinem Trupp und mein Freund hatte nach dem Fauerwerk einen Grund mehr sauer zu sein, hatte ich ihn doch darum gebeten, dass wir uns das Spektakel gemeinsam anschauen. Die Flasche Sake die neben mir stand machte das ganze aber dann nicht mehr zum Thema, allerdings der Rückweg schon. Langsam wurde ich arg quängelig, da ich schon mindestens bis nach Essen zurück gelaufen bin, was die Strecke anging und so beschloss ich dann nach dieser Fußtortur meinen Weg nach Hause alleine fort zu setzen.

Die Deutsche Bahn hatte schon immer ein Talent für unorganisierte Organisation.

Wo waren bloß die Sonderzüge?? Ach ja, gab keine!! Zum Glück quetschten sich gerade noch einmal 5 Personen aus dem Zug heraus, wodurch ich wie in einen Strudel geraten im Zug landete. Bis wir allerdings endlich fuhren verging noch einmal unglaublich viel Zeit, da Mensch halt nicht begreift, wann voll auch wirklich voll ist. Dieses kreischende Mädchen mit dieser unsäglich schrillen Stimme, das ungeliebte Gruppenkuschel und der von der Decke tropfende Schweiß machten mir die Fahrt nicht sonderlich angenehm und schon nach nur einer Haltestelle war mein Kreislauf der Meinung, dass der Sauerstoffgehalt doch zu gering sei. Also raus in Duisburg und einfach mal auf ne Bank fallen. Bunt wie ich war wurde ich auch schnell gefunden von einer sehr netten Truppe, die versuchte mit mir Kontakt auf zu nehmen… Scheiterte irgendwie, aber ich bekam Wasser! Mit neuer Energie wartete ich auf den nächsten Zug, der ebenso voll war und in dem mich schon im Eingangsbereich die erste Kotzpfütze erwartete. Na toll… Angewidert von der Menschheit an sich grummelte ich eine Wele herum bis ich aus einem mir unbekannten Grund kommunikativ wurde und mich schier mit dem ganzen Zug unterhalten habe. Waren ja doch alle sehr nett. Bei aussteigen verabschiedete ich mich freundlich von jeder offenen Tür und bekam bloß verstörte Blicke und ein „Komm mal von deinem Trip herunter“ zurück. Mit einem „Jo,jo…“ tappste ich zur Bushaltestelle. Erst da bemerkte ich, dass es seit dem Feuerwerk  schon regnete, trotzdem setzte ich mich auf den Boden und wartete wieder und wartete und wartete… Kein Bus! War irgendwie nicht mein Tag oder zumindest nicht meine Rückreise…

Nach einer Stunde wurde ich dann übermütig und wollte per Anhalter durch Altenessen spielen.

Ein Wunder es funktionierte!! Ein nettes Mädchen namens Lui nahm mich tatsächlich mit!! Sie fuhr mich sogar bis vor meine Haustür und ich erfuhr, dass sie ebenfalls angehende Mediengestalterin war, was ich natürlich grandios episch fand. Ich hatte also 3 Stunden gebraucht für einen Weg von nur 4o Minuten. Alles in Allem muss ich aber wirklich sagen, dass mir der Japantag wirklich Spaß gemacht hat. Vielleicht wären weniger Alkohol und weniger Fußweg noch besser für das nächste Mal, aber das lässt sich ja einplanen. Zuletzt würde ich echt noch gerne wissen, mit wem ich mich da beim Feuerwerk  so gut verstanden hatte. Leider habe ich ihren Namen vergessen zu notieren. Bin ja so verpeilt… -.-

Wie heißt du, wo bist du?

Einige der gefühlten tausend Fotos (den Rets muss ich noch suchen im Netz):

…und Begleiter, Freunde, Gleichgesinnte

Nette Fundstücke frisch aus dem Netz ^.^

Sorry, dass ich leider keine Quellen angeben kann. Ich hab mittlerweile ca. 20.000 Bilder durchgeschaut, da konnt ich mir doch nicht mehr merken wo ich´s runtergeladen habe. Fall jemand sein Foto erkennt, schreib ich natürlich den Fotografen dazu und verlinke ggf.

Advertisements
h1

Lopkowitz meets Sora Kaze // Jugendabfuck?

Mai 17, 2010

Da soll man meinen wenn Pinkpunk-Schauspiel-Fetz auf Rainbowgothic-Designer-Queen trifft wäre die absolute Partyhölle losgebrochen. Ein Inferno aus Eddings und Glitzer gepaart mit exzessiven Alkoholkonsum, tanzen bis das Make-Up brennt, pogen bis auch der letzte Knochen gebrochen ist und einer riesigen Schlacht aus hochqualitativem verbalem Non-Non-Sense, der die verwirrten Gedanken der Untergrundkünstler zu neuen obskuren Projekten streben lässt. Doch diesmal ist es wie immer: Anders als erwartet! Anstatt uns selbst und die neue Generation ohne Zukunft zu feiern auf den vollgekotzen Laufstegen der gängigen Partyrealität, müde das Bier durch Gasmasken trichternd unsere Jugendzeit zu verschwenden mit abnormen Fantasien dem Exitus entgegen schreitend, haben wir es uns doch anders überlegt:

Neben vielfältigem Amusement ist das leibliche Wohl immernoch ein wichtiges Element um die Depressionen der Generationen zumindest zeitweise abzuschwächen und einem wenigsten die wenigen Minuten des Genusses zu erübrigen, die sich ja sonst sehr rar halten.

Da machten wir einfach Sushi!

Man kann kaum glauben, dass die Zubereitung und der Verzehr von nicht alltäglichen Lebensmitteln eine so positive Auswirkung auf die Stimmungslage hat und noch dazu muss man „Tain Kim Heng“ danken, dass auch der Geldbeutel ein freundliches Lächeln zum Abschied hinterließ, denn die Kosten für die produzierte Masse waren gerade einmal ein Zehntel von dem, was das japanische Restaurant einem dafür abverlangt hätte. 3 riesige Platten kreierten wir in unserem jugendlichen Leichtsinn und hatten uns damit natürlich wiede gnadenlos übernomen. Das resultat waren verdammt volle Bäuche und tränende Augen vom Wasabi, jedoch bereuen wir nichts! Sinnloses vernichten von schmackhaften Lebensmitteln, jawohl, verschwenderisch, exzessive und absolut glücklich damit! Zum Beweis unserer absoluten Völlerei hier ein paar typische Handyfotos, die unsere Ergebnisse repräsentieren sollen:

Und wie es nicht anders zu erwarten ist reichte das Ganze natürlich nicht aus um unsere Gier zu stillen unseren Aufmerksamkeitsdrang zu besänftigen, wir gingen viel weiter noch:

Das klassische Absturzmedium Nr. 2, der Rechner, war wie gewöhnlich Herr über uns. Wir konnten uns seiner Macht nicht entziehen und mussten immer wieder diese brutalen Ballerspeile spielen. Sinnlos kleine Würmer mit heiligen Granaten sich bewerfen lassen bis letzendlich ihre toten Leiber zu Grunde gingen an der bösartigen Strategie von nichtsahnenden Jugendlichen. Unser Aggressionstrieb lies uns immer weiter töten, immer mehr Würmer mussten die Pixelunterwelt besuchen und auf unseren selbst erstellten Maps einen Ausweg suchen nicht sofort ihr Grab zu finden. Man mag meinen, dass diese gewaltverherrlichenden Spiele uns doch abschrecken müssten, doch die Sucht nach Selbstverwirklichung in virtuellen Realitäten nimmt Überhand. Man selbst ist und bleibt ein Wurm, der sich versucht mit seinem Minigewehr den Weg nach oben zu ebnen in der Hoffnung nicht von einem Luftangriff getroffen zu werden.

Ein Auszug unserer Horrorszenarien (zum Schutz der Würmer und der Jugend nur die Map):

h1

Löwental Impressionen – Pfingst Open Air 2009

Juni 5, 2009

Am Montag war es mal wieder so weit: Pfingst Open Air in Essen-Werden!! Die alljährliche umsonst und draußen Veransteltung war ausnahmsweise mal für mich ein voller Erfolg. Keine Polizei, keine Schlägerei, kein Krankenwagen, einfach nur strahlender Sonnenschein, gute und vor allem laute Musik, nicht zu viel Alkohol und nette Menschen. Kurzum, es war ds erste Mal ever, dass für mich dieses Festival ohne Komplikationen abgelaufen ist mit jeder Menge Spaß dabei. Außer bei Kreator, da fingen dann durch die Sonnenüberflutung wahnsinnige Kopfschmeren an, weshalb ich schon ein bisschen eher nach Hause gefahren bin, was aber auch nicht weiter schlimm war. Hier ein paar Fotos zur Illustration des Tages:

IMG_0604IMG_0642IMG_0639IMG_0631IMG_0628IMG_0615IMG_0613IMG_0607IMG_0603IMG_0656

Fotos by SORA KAZE

Löwental 01.06.09 002Löwental 01.06.09 010Löwental 01.06.09 014Löwental 01.06.09 022

Fotos by INNOCENT

…und weil´s so schön war noch ein paar bewegt Videos, die ich natürlich völligst besoffen aufgenommen hab. ^.^ Zwei mal verwirrt und gelangweilt[?] beim Soundcheck und 2 1/2 Songs live von Kreator.

GUCKST DU…

(Kennt ihr das, wenn ihr euch selbst auf den Sack geht?? xD … Sag mal was Intelligentes: „Viele, viele Menschen!!“)

Nachtrag:

Leider musste ich auf Wunsch einige Fotos löschen, weil betreffende Personen sich mit der Veröffentlichung nicht einverstanden erklärt haben.

Was zum Henker soll der Mist???? Da steht ja nichtmal n Name bei, wer auf den Bildern zu sehen ist!  Naja, solange noch einige wenige kein Problem damit haben ists ja ok. Muss man sich halt mit wenigen Bildern zufrieden geben… Danke… 

h1

FFF – Familie | Fanclub | Fotobearbeitung

Mai 7, 2009

xx-dsc00445-1

Fotos vom 26.04.2009

Verrückte Fans stürmen das Theater Oberhausen

fiziert-dsc00402-1-kopiefiziert-dsc00403-1a-kopiefiziert-dsc00442-1-kopie

h1

Fanclub EBV

April 28, 2009

VORHER

f1000008

f1000010

NACHHER

fanclub-kopie

h1

Wählt TARTUFFE!!

Februar 6, 2009

…für das Nachtkritik-Theatertreffen 2009 in Berlin!!

Bitte hier Abstimmen

Bis zum 09.02.2009 20 Uhr gibt es die Möglichkeit Tartuffe zu wählen, damit die großartig verrückte Truppe nach Berlin kommt!! Neben Tartuffuffe sind noch 32 weiter Stücke nominiert, aber für mich steht natürlich fest: TARTUFFE GEWINNT!!!

Vor Allem nach der Vorstellung, die am Mittwoch stattfand. So eine großartige Resonanz vom Publikum gab es selten: Tosender Applaus, schallendes Gelächter und Standing Ovations und das mitten in der Woche, alles in Allem hat man wirklich gemerkt, wie viel Spaß es den Schauspielern, wie dem Publikum gemacht hat. Als Highlight des Abends legte sich „Herr Loyal“ richtig ins Zeug und bot unter Anderm zum „Blitzzzz“-Song eine wirklich lustige Tanzeinlage, was beim Publikum wirklich super ankam. Ebenfalls Premiere feierte die Kussszene von „Dorine“ und „Mariane“; sehr spontan, sehr passend, sehr süß!! Es hat sich auf jeden Fall wieder einmal gelohnt anwesend zu sein.

Das war überigens nun meine 10te miterlebte Vorstellung und ich kann es mal wieder kaum erwarten bis zur nächsten. Nach dem 14.02. ist überigens leider erst einmal Pause… 6 Wochen ohne TARTUFFE!!! Wie soll ich das bloß überstehen?! Aber vorher muss natürlich noch einmal ordentlich Party gemacht werden. In die nächste Vorstellung kommen von meiner Seite aus schon mal mindestens 11 Leute mit, es werden aber von Tag zu Tag eh merh Leute, die mitkommen wollen. Die 28 von Mittwoch werde ich zwar nicht mehr so schnell einholen, aber es müssen ja auch immer wieder verschiedene Leute rein, damit so viele wie möglich tartuffiziert werden. ^.^ Neu-Tartuffizierter im Bunde ist überigens Usch, der jetzt auch sein Shirt bekommen hat und natürlich auch wieder beim nächsten Mal dabei sein muss. Wirklich klasse zu sehen, dass man nicht der einzige Freak ist und wieder eine Stimme mehr für das Theater Oberhausen.

VIVE L´OBERHAUSEN – VIVE TARTUFFE!!!