Posts Tagged ‘alkohol’

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JapanTag Düsseldorf 2010

Mai 31, 2010

Eine neonbunte Odyssee!

Der erste Fotograf lief mir schon am Essener Hauptbahnhof entgegen. Nun ja, viel mehr ein älteres Ehepaar, dass fasziniert war von der Farbenpracht die ich so ausstrahlte, man könnte es auch Augenkrebs nennen. „Sowas sieht man selten!“ In Essen vielleicht schon, jedoch auf dem Japantag in Düsseldorf nicht. Wir kamen an in einem Meer von Farben und Fotos, also genau meine Welt!! Okay, nimmt man mal die schlechten Sackbekleidungen weg und die menschlichen Ausdünstungen… Ich hatte mich also optisch effektiv angepasst mit sinnlosem Make-Up, viel zu viel noch sinnloserer Deko und völlig Zusammenhangslosen Farbkombinationen auf Plataeu-Sandalen. Ein modisches Tabu, der Grenzwert schlechthin. Kein Wunder, dass man Freund sich für mich schämte, trotzdem hatte ich Spaß. Scheinbar war meine Präsenz gern angenommen im bunten Treiben der Masse, denn ich konnte mich kaum retten vor Fotoaufnahmen. Auf dem Weg durch die Altstadt bis zu den Rheintreppen hatte ich einen Counter von 12 Bildern, unten an der Treppe angekommen habe ich dann bei 38 aufgehört zu zählen. Ich befand mich Quasi in einer Arena wieder, von der die Blitzlichter nur so wimmelten. Umringt von zig Kameras gab ich mein bestes so dämlich wie möglich auszusehen, doch das half nichts… Jeder der dem Schauspiel der Papparazzi näher kam gesellte sich dazu und wollte direkt mit aufgenommen werden. Und noch ein Foto und noch ein Foto und noch eins… Das mag ein Alptraum für so manchen Menschen sein, aber mir hat es wirklich gefallen.

Und da stellte ich fest, entweder bin ich verdammt lächerlich oder die Leute finden gefallen an mir. Vielleicht auch Beides.

Irgendwann entkam ich doch, zumindest halbwegs. Wir mussten ja schließlich neuen Proviant heranschaffen und suchten einen „nahe“gelegenen Supermarkt auf, danach noch ab zur Japanmeile… Das wurde wohl nichts… Nach schier endlosem umherstreifen durch Massen und Gassen mussten wir feststellen, dass wir uns primär verlaufen hatten und die Zeit, die wir brauchten um dies fest zu stellen, brauchten auch die Läden um zu schließen. Also den Weg noch einmal zurück und ohne Proviant zum Ausgangsort an den Rheintreppen zurück kehren, da wir bereits auf dem Weg wieder alles effektiv vernichtet hatten… Viele Menschen, wirklich viele und vom Programm hatte ich bis dato nichts mitgekommen. Meine Füße brannten fast, aber der billige Rotwein überdeckte das doch recht gut. Zum Programm bin ich auch weiterhin nicht gekommen, da die Suche nach Verpflegung in Form von Nikotin und Alkohol weiter ging. War überigens wirklich sehr erfolgreich!! Bis ich im Zuge meiner Schnorrversuche dann doch plötzlich ein wirklich interessantes Mädchen entdeckte mit der ich den restlichen Abend plauderte. Blöderweise entfernten wir uns von meinem Trupp und mein Freund hatte nach dem Fauerwerk einen Grund mehr sauer zu sein, hatte ich ihn doch darum gebeten, dass wir uns das Spektakel gemeinsam anschauen. Die Flasche Sake die neben mir stand machte das ganze aber dann nicht mehr zum Thema, allerdings der Rückweg schon. Langsam wurde ich arg quängelig, da ich schon mindestens bis nach Essen zurück gelaufen bin, was die Strecke anging und so beschloss ich dann nach dieser Fußtortur meinen Weg nach Hause alleine fort zu setzen.

Die Deutsche Bahn hatte schon immer ein Talent für unorganisierte Organisation.

Wo waren bloß die Sonderzüge?? Ach ja, gab keine!! Zum Glück quetschten sich gerade noch einmal 5 Personen aus dem Zug heraus, wodurch ich wie in einen Strudel geraten im Zug landete. Bis wir allerdings endlich fuhren verging noch einmal unglaublich viel Zeit, da Mensch halt nicht begreift, wann voll auch wirklich voll ist. Dieses kreischende Mädchen mit dieser unsäglich schrillen Stimme, das ungeliebte Gruppenkuschel und der von der Decke tropfende Schweiß machten mir die Fahrt nicht sonderlich angenehm und schon nach nur einer Haltestelle war mein Kreislauf der Meinung, dass der Sauerstoffgehalt doch zu gering sei. Also raus in Duisburg und einfach mal auf ne Bank fallen. Bunt wie ich war wurde ich auch schnell gefunden von einer sehr netten Truppe, die versuchte mit mir Kontakt auf zu nehmen… Scheiterte irgendwie, aber ich bekam Wasser! Mit neuer Energie wartete ich auf den nächsten Zug, der ebenso voll war und in dem mich schon im Eingangsbereich die erste Kotzpfütze erwartete. Na toll… Angewidert von der Menschheit an sich grummelte ich eine Wele herum bis ich aus einem mir unbekannten Grund kommunikativ wurde und mich schier mit dem ganzen Zug unterhalten habe. Waren ja doch alle sehr nett. Bei aussteigen verabschiedete ich mich freundlich von jeder offenen Tür und bekam bloß verstörte Blicke und ein „Komm mal von deinem Trip herunter“ zurück. Mit einem „Jo,jo…“ tappste ich zur Bushaltestelle. Erst da bemerkte ich, dass es seit dem Feuerwerk  schon regnete, trotzdem setzte ich mich auf den Boden und wartete wieder und wartete und wartete… Kein Bus! War irgendwie nicht mein Tag oder zumindest nicht meine Rückreise…

Nach einer Stunde wurde ich dann übermütig und wollte per Anhalter durch Altenessen spielen.

Ein Wunder es funktionierte!! Ein nettes Mädchen namens Lui nahm mich tatsächlich mit!! Sie fuhr mich sogar bis vor meine Haustür und ich erfuhr, dass sie ebenfalls angehende Mediengestalterin war, was ich natürlich grandios episch fand. Ich hatte also 3 Stunden gebraucht für einen Weg von nur 4o Minuten. Alles in Allem muss ich aber wirklich sagen, dass mir der Japantag wirklich Spaß gemacht hat. Vielleicht wären weniger Alkohol und weniger Fußweg noch besser für das nächste Mal, aber das lässt sich ja einplanen. Zuletzt würde ich echt noch gerne wissen, mit wem ich mich da beim Feuerwerk  so gut verstanden hatte. Leider habe ich ihren Namen vergessen zu notieren. Bin ja so verpeilt… -.-

Wie heißt du, wo bist du?

Einige der gefühlten tausend Fotos (den Rets muss ich noch suchen im Netz):

…und Begleiter, Freunde, Gleichgesinnte

Nette Fundstücke frisch aus dem Netz ^.^

Sorry, dass ich leider keine Quellen angeben kann. Ich hab mittlerweile ca. 20.000 Bilder durchgeschaut, da konnt ich mir doch nicht mehr merken wo ich´s runtergeladen habe. Fall jemand sein Foto erkennt, schreib ich natürlich den Fotografen dazu und verlinke ggf.

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Lopkowitz meets Sora Kaze // Jugendabfuck?

Mai 17, 2010

Da soll man meinen wenn Pinkpunk-Schauspiel-Fetz auf Rainbowgothic-Designer-Queen trifft wäre die absolute Partyhölle losgebrochen. Ein Inferno aus Eddings und Glitzer gepaart mit exzessiven Alkoholkonsum, tanzen bis das Make-Up brennt, pogen bis auch der letzte Knochen gebrochen ist und einer riesigen Schlacht aus hochqualitativem verbalem Non-Non-Sense, der die verwirrten Gedanken der Untergrundkünstler zu neuen obskuren Projekten streben lässt. Doch diesmal ist es wie immer: Anders als erwartet! Anstatt uns selbst und die neue Generation ohne Zukunft zu feiern auf den vollgekotzen Laufstegen der gängigen Partyrealität, müde das Bier durch Gasmasken trichternd unsere Jugendzeit zu verschwenden mit abnormen Fantasien dem Exitus entgegen schreitend, haben wir es uns doch anders überlegt:

Neben vielfältigem Amusement ist das leibliche Wohl immernoch ein wichtiges Element um die Depressionen der Generationen zumindest zeitweise abzuschwächen und einem wenigsten die wenigen Minuten des Genusses zu erübrigen, die sich ja sonst sehr rar halten.

Da machten wir einfach Sushi!

Man kann kaum glauben, dass die Zubereitung und der Verzehr von nicht alltäglichen Lebensmitteln eine so positive Auswirkung auf die Stimmungslage hat und noch dazu muss man „Tain Kim Heng“ danken, dass auch der Geldbeutel ein freundliches Lächeln zum Abschied hinterließ, denn die Kosten für die produzierte Masse waren gerade einmal ein Zehntel von dem, was das japanische Restaurant einem dafür abverlangt hätte. 3 riesige Platten kreierten wir in unserem jugendlichen Leichtsinn und hatten uns damit natürlich wiede gnadenlos übernomen. Das resultat waren verdammt volle Bäuche und tränende Augen vom Wasabi, jedoch bereuen wir nichts! Sinnloses vernichten von schmackhaften Lebensmitteln, jawohl, verschwenderisch, exzessive und absolut glücklich damit! Zum Beweis unserer absoluten Völlerei hier ein paar typische Handyfotos, die unsere Ergebnisse repräsentieren sollen:

Und wie es nicht anders zu erwarten ist reichte das Ganze natürlich nicht aus um unsere Gier zu stillen unseren Aufmerksamkeitsdrang zu besänftigen, wir gingen viel weiter noch:

Das klassische Absturzmedium Nr. 2, der Rechner, war wie gewöhnlich Herr über uns. Wir konnten uns seiner Macht nicht entziehen und mussten immer wieder diese brutalen Ballerspeile spielen. Sinnlos kleine Würmer mit heiligen Granaten sich bewerfen lassen bis letzendlich ihre toten Leiber zu Grunde gingen an der bösartigen Strategie von nichtsahnenden Jugendlichen. Unser Aggressionstrieb lies uns immer weiter töten, immer mehr Würmer mussten die Pixelunterwelt besuchen und auf unseren selbst erstellten Maps einen Ausweg suchen nicht sofort ihr Grab zu finden. Man mag meinen, dass diese gewaltverherrlichenden Spiele uns doch abschrecken müssten, doch die Sucht nach Selbstverwirklichung in virtuellen Realitäten nimmt Überhand. Man selbst ist und bleibt ein Wurm, der sich versucht mit seinem Minigewehr den Weg nach oben zu ebnen in der Hoffnung nicht von einem Luftangriff getroffen zu werden.

Ein Auszug unserer Horrorszenarien (zum Schutz der Würmer und der Jugend nur die Map):

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Frau Doktor im Druckluft

April 19, 2010

Wir schreiben den Tag… öh… Freitag! Sora begab sich nach Oberhausen, warum weiß sie auch schon wieder nicht mehr.

Merke: Verdrängung hat Nachteile!

Gefühlte Monate saß ich bei meinen Eltern auf der Couch, waren wohl nur ein paar Stunden bis wir dann spontan die Idee hatten Oi und Stöpsel auf ein Konzi zu begleiten.Yeah, endlich mal wieder ab ins Druckluft, Familientreffen 2 meiner Familien! ^.^ Ein kleiner nostalgische Ausflug in die alkoholische Abteilung nach Kaufland war Anfangszeremonie. Ein Empfang mit explodierenden Sprühdosen in einer Feuertonne erinnerte mich auch wieder an die unbeschwerte Zeit von damals. Oh weh, wie alt bin ich geworden?! Alte Bekannte und neue Gesichter, gute Stimmung und natürlich der Hauptact: FRAU DOKTOR!! Wirklich klasse Ska-Band, die wirklich eine wunderschöne wahnsinns Stimmung in der kleinen Konzerthalle verbreiten konnte!! Meine kleinen Highlights waren dann ein Ausflug in den Backstagebereich (omfg Jägermeister ^.^) und Louisa. Wenn ich mir trotz Alkohol den Namen merken kann, war ich wohl wirklich fasziniert. Ohne Worte.

Um aber zum Hauptteil zurück zu kehren, hier ein paar Eindrücke des Abends (Mutter deine Kamera tut pixeln!):

Und ein paar bewegte Bilder, die ihr auch auf meinem YT-Acc sehen könnt.

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Herzerockt III Festival

August 18, 2009

Am Wochenende war ich mit FattyFerkel und Lopkowitz im kleinen ostwestfählischen Dorf Herzebrock-Clarholz. Was tut man dort, abseits jedweder Realität??? Natürlich feiern und die Menschen verstören!! In punkig bunten Outfits mit diversen Accessoires wie Piraten- und UK-Flagge, Knicklichtern und Krücken (ok, Lopkowitz war drauf angewiesen) machten wir uns auf den Weg. Da wir vorher bei unseren Großeltern vorbei mussten, mussten wir uns natürlich irgendwo im Nirgendwo umziehen und stylen, Omi hätte sonst nen Herzinfarkt bekommen. Bei Umziehen haben wir dann auch eine nette Familie kennengelernt, die uns Eis nach draußen brachte. ^.^

Erster Tag:

Nicht so erfolgreich… Hans Dampf war zwar ganz gut, aber nachdem die 2te Band anfing mit irgendeinem Soul-kram und die Dorfbewohner immer betrunkener wurden, sind wir dann doch recht flott entschwunden. Natürlich nicht ohne uns mit neuen Buttons und Festival-Shirts eingedeckt zu haben.

Zweiter Tag:

Bedeutend besser!!! Die Musik stimmte schon von Anfang an und dank der strahlenden Sonne war auch gute Laune ohne Ende angesagt. Wir sind extra für die Band „Un_Bar“ gekommen und es hat sich gelohnt, wirklich super Auftritt!! Lopkowitz tanzte wie wild mit seinen Krücken zur Musik und sprang durch die Gegend. Echt süß!! Auch einen gnadenlos super Auftritt hatte die Band „100 Miles 2 Go“, als sie die Menge aus dem Schatten lockte mit Waldmeistervodka uns Sangria. Den meisten Menschen war es nämlich bedeutend zu heiß sich in der Sonne zu bewegen, aber wie erwartet, bei freiem Alkohol lassen sie dann doch immer alles stehen und liegen. ^.^ Die letzte Band, die wir uns angesehen haben, war eine Iron Maiden Coverband, die mit viel Licht und Pyroeffekten auf die Bühne ging, allerdings hatten wir gehört, dass diese nun 2 Stunden spielen sollte, das war dann doch ein bisschen viel Metal, wenn man das doch sonst nicht hört.

Alles in Allem war es ein zwar sehr kleines, aber gelungenes Festival und ich denke, dass ich nächstes Jahr wieder dort hinfahren werde.

Fotos auf FattyFerkels MySpace-Seite

Hier noch ein Artikel aus der „Güthersloher Glocke

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Herzebrock-Clarholz: Festival-Flair bei „Herzerockt“

Herzebrock-Clarholz (gad). Woodstock lässt grüßen: In Herzebrock ist nach neun Jahren Abstinenz mal wieder eine große Open-Air-Party gefeiert worden. Unter dem Motto „Herzerockt“ spielten am Freitag drei und am Samstag neun Bands, deren Musiker aus Herzebrock-Clarholz kommen oder Wurzeln in der Doppelgemeinde haben.
Die Besonderheit dabei war, das alle Bands ehrenamtlich auftraten, denn nur so konnte der Veranstalter, das zehnköpfige Planungsteam der Konzert-AG vom Jugendhaus Klein Bonum, den Eintrittspreis mit fünf Euro niedrig halten. Dafür gab es nicht nur eine Menge Rock, Pop und Punk, sondern bei schönstem Sommerwetter auch viel Festival-Flair. Ziel der Veranstaltung war es, Musikinteressierten mal wieder etwas Besonderes in Herzebrock-Clarholz zu bieten und zugleich die lokale Bandszene zu fördern und bekannt zu machen.
Jede Menge musikalische Feuerwerker gaben sich am Freitag und Samstag ein Stelldichein. Dabei kamen neu gegründete Bands, aber auch professionelle Formationen mit jahrelanger Bühnenerfahrung, wie beispielsweise „Call ’N’ Response“ aus dem Kreis Gütersloh, zu Gehör. Gleichgültig welche Stilrichtung gespielt wurde, alle Akteure gaben hörbar Vollgas. Am Freitag waren hoch professionell präsentierter 60er-Jahre-Soul von Stars wie James Brown, Otis Redding, Wilson Pickett und Aretha Franklin sowie Disco-Soul der späten Siebziger mit Songs wie „Take Me to the River“, „Chain of Fools“, „Knock on Wood“ und „Sitting on the Dock of the Bay“ zu genießen. Musiker aus Bielefeld, Herzebrock und Verl, die die Band „Sawin“ bilden, konterten mit lautstarkem Crossover.
„Rock aus allen Gassen“ gab es von „Hans Dampf“ mit Musikern aus Herzebrock und Rheda-Wiedenbrück. Flotte Rock-Partymusik mit einer fetzigen Lichtschau legte DJ Torben Griese zu fortgerückter Stunde auf.
Am Samstag sorgten zahlreiche weitere Auftritte für eine gelungene Veranstaltung: die junge Harsewinkeler Band „Miss Thomsson“, die Indie-Rocker der Herzebrocker Formation „Freiburg“, die lokale Punk-Ikone „Un-Bar“, die Musikrocker von „Follow Me Down“, die Skatecore-Spezialisten aus Paderborn, Köln und Herzebrock von „100 Miles 2 Go“ sowie die Metaller von „Eddie’s Revenge“, die Hardcore Band „Jump the Border (JTB)“ und der Mitternachtshappen, die Band „Kathrina“, mit Musikern aus Herzebrock und Rheda-Wiedenbrück.
In Scharen waren Musikfreunde aus dem Kreis Gütersloh, aber auch aus Osnabrück, Bielefeld und Oberhausen auf die Wiese gegenüber der Firma Lübbering im Herzebrocker Industriegebiet gepilgert. Ein idealer Standort, der gut bei den Gästen und Veranstaltern ankam. Während 1999 die erste Auflage von „Herzerockt“ auf dem Gelände der Realschule in Herzebrock stattfand, wurde 2000 die zweite Auflage im Boland-Wald gefeiert.
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Bielefeld….

November 12, 2008

Die wichtigen News über hais Knastaufenthalt müssen noch verarbeitet werden, deshalb setze ich meine Blogeinträge vorerst mit Randomkram fort wie z.B.:

BIELEFELD VERFOLGT MICH!!!

Als ob es nicht reichen würde, dass mir im Reallife in jeder x-beliebigen Stadt ein Bielefelder Numernschild entgegenblitzt, ja sogar damals in London, das einzige deutsche Auto weit und breit trug das Kürzel „BI“, so wie in Köln, 3  Monate Praktikum am Theater und jeden Morgen stand es da, ein Bielefelder Auto. Ok, da habe ich mich mit abgefunden, auch dass mein Freund, meine Stiefbrüder, mein Stiefvater aus diesem Katt stammen, alles gut und schön. Ich war auch einige Male da, allerdings kann ich mich kaum daran erinnern, weil der Bielefelder an sich ein sehr geselliges Wesen ist, was einen zwangsläufig abfüllen muss(wohl gemerkt mit dem selbst mitgebrachten Alkohol, da der Bielefelder noch dazu sehr geizig ist… Oo). Deshalb kam man scheinbar auch zu der Annahme, dass Bielefled nicht exisitiert… weil sich keiner dran erinnern kann, da gewesen zu sein. Selbst Wikipedia ist überflutet mit Verschwörungstheorien zu dieser Stadt. Nun ja, und auch an einem ganz gewöhnlichen Tag, an dem auf der Arbeit das Radio läuft, hört man es immer wieder, das B-Wort… Sei es der Wetterbericht, ein Konzert(welche Band spielt freiwillig dort??) oder was auch immer, wohl sehr famegeil diese Stadt… Irgendwann habe ich einfach mal aufgegeben zu zählen, wie oft am Tag es mir über den Weg läuft. ABER: Wenn man denkt man bleibt auch nur einen Tag verschont, hat man sich gewaltig getäuscht!! Ich bin heute zu Hause geblieben, habe einen Krankenschein, surfe mich durch seltsame Seiten und was muss ich da sehen? Eine internationale Seite wohl gemerkt… Seht selbst!

bielefeld-phucked-up

Einfach nur unglaublich…

Wo wir gerade beim Thema sind, können wir uns auch gleich anhören, was die Bielefelder uns so zu sagen haben… „Linie 1, 2, 3 oder 4 …!“

Video von: ArtursMaedel

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Gothic Industrial Party – 04. Oktober 2008

Oktober 9, 2008

Endlich mal wieder auf der GIP!!

Nach einem Vorglühen bei Mietze machte sich unsere voll aufgestylte Psychotruppe schon leicht angeheitert auf den Weg zur Zeche Carl. Nachdem man die Gerüchte um die Schließung der Zeche eifrig mitverfolgt hatte, musste man sich ja doch mal überzeugen, ob nun die Lieblingsparty überhaupt noch stattfindet und Tadaaa: 14th anniversary GIP!! Ich bin in Nana ihrem Pornoschlitten, nem alten Opel Record C in schwarz mit weißen Flames angekommen(natürlich samt Ferber, Nana und Chocho), ein Auto muss sein, allein schon um den Alk drin zu lagern.^^ Mrs.Hate, Mietze und Töffi mussten leider mit ÖVM fahren… *schulterzuck*. Nachdem wir erfolgreich alle eingetrudelten, musste erstmal noch das ein oder andere Fläschchen Sekt und noch ein roter Wodka vernichtet werden, besser auf Vorrat trinken, bei den Preisen dort! Guter Laune und mit Stempel auf der Hand der 1. Schock: Getränkekarten in Wert von 10,-Euro … Bitte was?? Dann braucht man für 3 Getränke allein schon 2 Karten… Sinnlos?! Naja… auch nicht so schlimm haupsache man bekommt das Lieblingsgetränk! Der 2. Schock: Es gibt keinen Gin Tonic mehr!! Naja dank TB oder wie auch immer, ab an den Privatvorrat… doch noch ein Gintonic für Sora!! Puh, da ham wa ja noch mal Glück gehabt! So, nachdem das Trüppchen wild umherwuselte, hat man dann doch beschlissen in die gewohnte Privatecke zu verschwinden, um kurz darauf wieder auseinander zustreunern… Okay, da Mietze hungrig war, wieder auf zum Bistro und schon der 3. Schock: Das Bistro verkauft kein Futter mehr!!! Aaaargh!!! Dasrauf erstmal noch einen Trinken!! Und noch einen!! Oh… ich brauchte wieder ne neue Karte… fragt mich nicht, wieviele Karten ich brauchte. Na jedenfalls kam irgendwann, was kommen musste, POsychotrüppchen versammelte sich so langsam im Bistro… legales Rauchen juchee!! Naja… es hat allerdings auch niemanden gestört, wenn man durch die komplette Location mit Kippe gerannt ist. Nachdem sich also nun alle eingefunden hatte musste ich leider den /ignore-Modus einschalten… Blaaa… Beziehungskrise… blaaaa… es hängt einem zum hals raus, wenn man das ständig hört und vor Allem immer das Selbe… Also erstmal einen Trinken! Eine Runde Tequila bitte!! Wer hätte geahnt, dass ich n Teqila für 1,- euro bekomme?? Wow, also standen nun 12 Tequila vor mir… wo auch immer die hin verschwunden sind, ich glaube ich hab 2 1/2 getrunken.^^ Die mehrfachen Versuche die Tanzfläche zu stürmen scheiterten, weil man wieder abgelenkt wurde von der Gruppentherapie… da müssen die sogar einem hinterherlaufen und mit ihrem Kram bespammen… schlimm sowas! Naja, also wieder im Bistro… irgendwann schlurfte ich dann mit Nani entmutigt zu Damentoilette und wir regten uns wunderbar ausgibig über unseren Freundeskreis auf und puderten die Näschen. Frauen eben.^^ Mit deutlich besserer Laune versuchten wir erneut einen Fuß auf die Tanzfläche zusetzen… oder war ich da alleine? Wie auch immer… im Endeffekt hab ich mir meine eigene Party gemacht und die war verdammt gut und vor Allem nicht stressig!! Naja ignorieren wir mal die Tatsache, dass ich irgendwann stockbesoffen mich mitten im Posergang auf die Fresse gelegt hab, bin halt ausgerutscht. *lach* Irgendwann wollte sich die Allgemeinheit nach Hause begeben und ich schloss mich dem an… nur zu blöd, dass auf der Rückfahrt irgendein wildfremder komischer Kerl in dem Pornoschlitten mit drinne saß… also Sora ab in den Bus… ach ja… Mrs. Hate… die wäre wohl schon vorgefahren. Super, als ich zu Hause angekommen war, kein Hinweis auf die Anwesenheit von Mrs. Hate… naja zu Hause ankommen war auch noch so eine Sache… nachdem ich den halben Bus zugequatscht habe, jeden Zweiten nach ne Kippe beschnorrt und vor die Haustür gekotzt habe… ich mein ich hab mich sogar noch an die Ecvke gesetzt, weil ich ne Pause brauchte… kann aber auch ein anderer Abend gewesen sein… ?! … hab ichs auch irgendwann geschafft die Treppen hochzukrabbeln, auf Highheels versteht sich. Zu letzt wartete ich auf hai/hate mit voller Beleuchtung und ein paar Folgen Voyager am laufen und schlief ein… Elf Uhr morgens ein Sturmschellen… ein Auge aud… noch ein Auge auf… Kater!! Augen zu… Das Sturmschellen geht weiter… Fenster aus, rausruf, zur Flurtür renn: Da liegt vor der Tür ein erfrorenes zum mädchen gestyltes männliches Wesen… ziehmlich sauer auf mich versteht sich. Scheinbar hat er die ganze Nacht vor der Tür verbracht die nachbarin hat ihn ins Haus gelassen. Seitdem hab ich echt Gewissensbisse, ich hatte ihm/ihr extra gesagt, er/sie brauch keinen Schlüssel mitnehmen… ich hab ja einen!

Zur Illustration ein paar Fotos von Udo Krähenfeld und Virtualnights

Man sieht wie viel wa getrunken haben oder??

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Kühlschrank

September 30, 2008

Neulich waren wir mal wieder im Druckluft, was heißt neulich, letzten Monat naja, ich war allerdings so betrunken, dass ich doch glatt vergessen habe, dass ich Fotos gemacht hatte… Nun ja, wenn jeder Kühlschrank so aussehen würde, wäre die Realität sehr blau! xD