h1

Wir basteln uns ein Bild aus dem TV

Dezember 17, 2010

Habe die letzte Zeit ohne Internet sehr sinnfrei überstanden. Nachdem ich alle Folgen Cutey Honey Flash geschaut habe und ein paar interessante Filme wie Persepolis und 99F bin ich auch in die Dokubereiche meiner Festplatte vorgedrungen und schaue mir die Geheimnisse unseres Universums noch einmal genauer an. Vom anfänglich sentimentalen Niveau meiner ehemaligen Zeichentrickwelt ist mir allerdings noch ein Bild geblieben:

Das waren noch Catgirls…

Zusammengesetzt aus Screenshots einer von VHS auf .avi übertragenen Fernsehsendung. xD Man beachte die nicht mehr vorhandenen Logos.

h1

Ein paar Worte…

Dezember 17, 2010

08.12.2010

Meine Wut resultiert bloß aus Verzweiflung… ich kann dich nicht mehr erreichen, nicht mehr berühren. In deinem narzisstischen Wahn begreifst du einfach nicht, dass du selbst deiner eigenen Reinszenierung in die Falle tappst. Du wirst so lange von deinen Motten zerfressen werden, bis dein Licht erlischt und allein davor wollte ich dich bewahren und bin einfach kläglich gescheitert, weil meine eigene Verzweiflung mir im Weg stand. Vielleicht verstehst du es irgendwann. Vielleicht musst du auch diesen Weg gehen… Aber ich habe Angst dich zu verlieren und Angst, dass du dich selbst verlierst, weil du mir so unendlich wichtig bist. Ich werde meine Augen schließen, denn ich kann nun nichts mehr tun, aber ich werde warten und an dich denken… Ich glaube immer noch an dich, auch wenn du es mir sehr schwierig machst.

——————-

Es gibt vielleicht nicht den Prinzen, der mich vor Allem beschützen wird, der mich hoch zu seinem Schloss führt und mir ewiges Glück beschert. Nein, aber ich will weiterhin daran glauben, an die Hoffnung selbst glauben. Wenn ich meine Hoffnung verlieren würde, würde ich mich selbst verlieren. Ich gebe nicht auf, nur so kann ich die gnadenlose Realität bewältigen, die Schatten akzeptieren. Allein dann werden Licht und Schatten sich vereinen, nicht zur Trostlosigkeit eines ewigen Grau, vielmehr zur Vielschichtigkeit eines schillernden Regenbogens. Wenn ich doch keinem Gott traue, so sollte ich mir selbst vertrauen und ebenso den Menschen, die mir etwas bedeuten.

——————-

Ich will die Schatten nicht weiter bekämpfen, sie sind doch gleichermaßen Teil meiner selbst.

——————-

Mein Kopf schmerzt und ich finde keinen Schlaf. Ich vertreibe mir die Zeit mit Zeichentrickfilmen aus meiner Vergangenheit und bin fasziniert, welche Wahrheit darin steckt. „Wer in der Vergangenheit lebt, kann die Zukunft nicht sehen.“, hauchte mein Prinz mit sanfter Stimme… Vergessen hatte ich diese Szene längst doch vor 2 oder 3 Jahren fand ich die selben Worte, richtete sie gegen meine Feinde anstatt an mich. Mittlerweile weiß ich, was sie für mich bedeuten. Trotz aller Zufriedenheit, die ich gerade genieße kann ich doch nicht losgelöst sein. Mir fällt es immer noch sehr schwer allein zu sein. Eine kleine Nachttischlampe spendet mir Licht im dunklen Raum, zugeneigtes Schnurren meines Katers erfüllt mich mit Wärme und versinken kann ich unter den Decken. Aber verstecke ich mich nicht nur schon wieder? So viel müsste ich tun, weil ich doch so viel erreichen will, jedoch aufraffen funktioniert nicht. Die Angst verfolgt mich immerzu, auch wenn ich sie kaum noch spüre. Es gibt nichts in diesen Räumen, was mir Angst bereiten muss, das ist gewiss, doch meine Gefühle vermitteln mir permanente Gefahr. Angenehmer Duft meines selbstgemischten Öls beruhigt meine Sinne, ein blaubemalter Stein gibt meiner Wut ein Venitil, saugt meine Nervosität auf. Und doch sagt mein Körper mir weiterhin, dass alles schmerzt. Unendlicher Schmerz… Vielleicht gebe ich nicht genug acht auf mich. Ich kann es einfach nicht genießen mit mir selbst allein zu sein, auch wenn ich es versuche mir einzureden. Wo hänge ich noch fest? Die Monster meiner Vergangenheit klammern sich unerbitterlich an meine Beine, lassen mich nicht los. Sie sind ein Teil von mir geworden, aber der andere Teil in mir will sie immer noch loswerden, einfach abschütteln. Es wird nicht funktionieren. Wieder das alte Spiel von Licht und Schatten, Gut und Böse… Und das in einem Moment, an dem ich endlich einen Weg durch das Chaos gefunden geglaubt zu haben. Möglicherweise bedarf es noch mehr Zeit, Geduld. Zum Glück ist das eine Eigenschaft, die mir wohlgesonnen ist. Also werde ich weiter abwarten und mir die Zeit möglichst vielseitig gestalten. Ich war lange nicht so glücklich wie jetzt, so zufrieden, aber Trotz Allem so voller Sorge. Berechtig? Ich glaube schon… Ablenkung ist wirklich gut, nur wie lange? Nicht, dass ich durch die ganze Warteschleife wieder am Anfangspunkt lande und zurück falle in meine alten Schemata. Nein! Das will ich nicht! Nie wieder will ich mein eigenes Opfer werden, nie wieder will ich mich selbst verraten und die Monster in mir mich vernichten lassen! Die Zeit ist vorüber, in der die Wahrheit so weit entfernt lag, dass ich sie nicht erkennen konnte. Nun kommt die Zeit der Integration. Nun werde ich endlich alle Teile zusammenfügen.

h1

Auf gute Freunde…

November 20, 2010

Verschüttete Träume,
Bilder aus alten Tagen,
vom Wahnsinn den ich lebte
und was sie mir heute sagen.
Ich schlief zu wenig
und ich trank zu viel.
Die Schmerzen im Kopf war´n ein
vertrautes Gefühl!

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr,
auf ein neues Jahr.

Blutige Küsse,
bittere Pillen,
vom Schicksal gefickt
und immer 3 Promille.
Ich war Teil der Lösung
und mein größtes Problem,
ich stand vor mir
und konnte mich nicht sehn!

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr.

Das Gras war grüner,
die Linien schneller,
der Reiz war größer
und die Nächte waren länger.
Alles Geschichte
und ich bin froh das es so ist
oder glaubst du es ist schön,
wenn man Scheiße frisst.

Alles nur Splitter
im Treibsand meiner Seele.
Nur wenige momente,
in einem Leben.
Ich höre himmlische Gelächter,
wenn ich daran denke wie ich war.
An das Rätsel das ich lebte
und den Gott den ich nicht sah.

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr.

Ich trinke auf,
auf gute Freunde,
verlorene Liebe,
auf alte Götter
und auf neue Ziele.
Auf den ganz normalen Wahnsinn,
auf das was einmal war,
darauf das alles endet
und auf ein neues Jahr,
auf ein neues Jahr.

h1

Ohrwurm des Tages

November 17, 2010

Metallica – One

I can’t remember anything
Can’t tell if this is true or dream
Deep down inside I feel to scream
This terrible silence stops me

Now that the war is through with me
I’m waking up, I cannot see
That there is not much left of me
Nothing is real but pain now

Hold my breath as I wish for death
Oh please, God, wake me

Back in the womb it’s much too real
In pumps life that I must feel
But can’t look forward to reveal
Look to the time when I’ll live

Fed through the tube that sticks in me
Just like a wartime novelty
Tied to machines that make me be
Cut this life off from me

Hold my breath as I wish for death
Oh please, God, wake me

Now the world is gone, I’m just one
Oh God, help me
Hold my breath as I wish for death
Oh please, God, help me

Darkness imprisoning me
All that I see
Absolute horror
I cannot live
I cannot die
Trapped in myself
Body my holding cell

Landmine has taken my sight
Taken my speech
Taken my hearing
Taken my arms
Taken my legs
Taken my soul
Left me with life in hell

h1

Wordle

November 15, 2010

Habe ein nettes Miniprog zur Erstellung von word clouds empfohlen bekommen und musste mal ein bisschen experimentieren. Habe mal alle Sophie Filow Texte eingegeben und hier die Ergebnisse:

Wordle: Sophie Filow Wordle:

Und hier mal Roberst Blog:

Wordle: Tomsons

h1

Nest

November 6, 2010

Fick die Welle in den unbekannten Kopf des Universums. Durchlöchert von schwarzen Mäusen, mutig erstrebend gen Himmel gezogen. Schlag der Hölzer im finsteren Sein. Nichts war Nacht und tagesläuten der zellulosefedrigen Flackerungen. Ein Haar in den grauen Fängen des untoten Neonlichts. Zieh an mir und trink mich, rote Schachtel des Vergessen. Bemale die Drachen in golden Käfigen. Abstraktion duch Perfektion. Schlafe nie am Weg, im Bottich des Ziels, sei ungefähr die Hälfte. Mach dich aus und schalte die Schaltkreise zu dröhnenden Boxen. Stopp. Atem heiße Gluten, Macht die Welt, und prunkvoll im Palast des unbarmherzigen Zuges. Eine Antenne im gleißlichen Schwirrsinn des verscheindenen Nachtlichts und niemals ward gehört. Ihr unglaubwürdigen Kriecher aus den Höhlen des Erdreichs seid gefangen. Könnt nicht entkommen, seid frei. Wer seid ihr, ihr Geister? Schande im hölzernen Glauben. Öffnet die Schubladen und lasst die Lava gleiten in das öde Land. Öffne die Türe hinter dem Käfig und werde zum Spiegel, Bestie! Kratz die Pickel deines Leibes blutig und lass sie emporsteigen. Hallo Phönix, wie geht es dir? Break. Zusammenbruch der Weissagung des ewigen Kreises. Zirkel der Demonstration. Streichle meine Haut sanftmütig ohne Hinderung, kein Nein, nein. Findungen entsagen mir, im Inneren das Leere in grau mit befleckigten Ausstülpungen. Ein Knäuel. Chaotische Zustände im Universum werden Ordnung schaffen wenn kein Licht sich verliert im Kontrast und alles bleibt gleich. Sofort ist ausgewogen und Spotanität der Zeit schaut angstgerichtet gen Strom. Striemen auf der Haut erzählen von Feuer und Engeln mit zerpflücktem Kopfe unter Glaubensschein. Wie seid ihr? Erwartung und Hoffnung im Schneegestöber, anhaltend in sich und aushaltend aus sich. Fleischig schwirren die Libellen der Mutter um uns herum. Die ewige Mutter. Tod dem Vater, Tod dem Glauben. Schrei des Kindes im Gericht. Aufgeweckt zum surren. Schmerz! Die Stelle brennt wie die Hölle!! Komm heraus werde zu mir werde zu dir. Ihr seid Staub. Staubige zerfliederte Flügel schlagen schlängelnd durch den unbändigen Wald. Ein Baum. Verbrannte Erde voller Furcht und trägt doch Früchte, die Eurigen.