Archive for the ‘Sophie Filow’ Category

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Zeitreisen // Ein Gespräch mit Jack

Dezember 21, 2010

<Jack> hab übrigens meine theorie zu zeitreisen erweitert

<Sora> Ah lass ma hören! ^.^

<Jack> also stell dir dass modell von einstein vor
den ast
der ast ist „falsch“
aber er hilft bei meiner erklärung
also stell dir vor jeder mensch hat seine eigene zeit
Heute

diese zeit beinhaltet alle möglichen abzweigungen
alle möglichkeiten um den weiteren verlauf zu beeeinflussen

<Sora> Ein sehr komplexer Ast, der schon gar nicht mehr wie ein Ast aussieht, weil er zu dicht wäre.

<Jack> diese zeit „linien“ fügen sich zu einem großen ganzen zusammen mit weiteren mögklichen abzweigungen

<Sora> Fraktal also

<Jack> würdest du jetzt in der zeit zurück reisen würdest du nicht deine eigene aber die große zeit ändern

<Sora> und damit sämtliche Wege von diesem Ursprung aus ändern

<Jack> und alles was danach passiert ist auch wenn du darauf kenen einfluss hattest hat nich stattgefunden in der großen zeit
ist noch um einiges komplizierter

<Sora> Genau

<Jack> hin und her reisen ist nicht möglich

<Sora> Außer du nimmst genau die selben Abzweigungsmöglichkeiten, die bestehen. Nur die Wahrscheinlichkeit wäre sehr gering

<Jack> selbst nicht auf deiner eigenen linie weil selbst die minimalste veränderung alles ändern kann
also allein die tatsache dass du versuchst ein zweites mal dieselben abzweigungen zu nehmen ändert bereits alles
es ist dennoch das zweite mal

<Sora> Da man ja bereits weiß, welche Abzweigungen man genommen hat

<Jack> es wäre minimal anders

<Sora> Man verhält sich automatisch anders, wenn man bewusst agiert

<Jack> eben…und allein die tatsache dass man sie zum 2ten mal benutzt ändert den zustand der abzweigung

<Sora> selbst ein Husten, dass sich um Sekunden verzögert bewirkt Abweichungen

<Jack> noch nichtmal ein husten allein die tatsache dass sie schonmal benutzt wurde

<Sora> Wenn man zurückreist, wurde der Weg ja noch nicht benutzt. Bloß im eigenen Bewusstsein

<Jack> sie mag unverändert erscheinen..in wirklichkeit ist es eine weite abzweigung die der ersten so ähnilch ist dass du nicht wissen kannst was als nächstes passiert auch wenn du das alles schonmal gemacht hast
die tatsache dass deine zeitlinei eine schleife aufweist als du gereist bist ändert die große zeit

<Sora> Oder die Möglichkeit besteht, dass man wenn man zurückreist keine Erinnerungen an die Zukunft hat. Dann ist man nicht beeinflusst von dem Gedanken, dass man weiß was passiert und agiert mit höherer Wahrscheinlichlkeit so, wie man es zuvor auch getan hat

<Jack> diese schleife existiert nur in deiner linie und die zeit in dem großen gefüge bis zum zeitpunkt deiner reise hat nur in deiner zeit stattgefunden
würdest du nicht wissen dass du gereist bist würde bedeuten dass du in einer schleife festhängen könnest die so minnimale veränderungen mit sich zieht dass du ewig unterwegs wärst

<Sora> Eben wirklich genauso, wie wenn du dir einen Fraktalzoom anschaust und danach die Variablen um nur 1 Stelle veränderst.

<Jack> noch schlimmer
stell dir vor dadurch das du die reise gemacht hast : möglichkeit eins
du weißt bescheid
du fängst morgen an und reist an den heutigen tag
das bedeutet dass du diese reise morgen nnicht nochmal antrittst
und die reise hat somit nur in deiner zeit stattgefunden

<Sora> Die aber durch die Reise dann nicht mehr deine Zeit ist, sonder nur noch deine erinnerte Zeit

<Jack> das bedeutet in der grossen zeit bist du nie zurückgereist

<Sora> japp

<Jack> sie hat auf deiner linie stattgefunden aber nicht im großen
bedeutet du selbst bist das paradox

<Sora> Aber selbst das würde schon genug andere Zweige beeinflussen

<Jack> du wärst allerdings der einzige der davon weiß
theoretisch hat jeder den dein handeln im entferntesten beeinflusst dieses paradox

<Sora> Das bedeutet nur, dass die Zeitreise an sich paradox ist.

<Jack> diese schleife die nie passiert
nimm mal an du reist weiter

<Sora> Umso weiter du resit, desto größer ist dein Einfluss auf die Zeitlinien

<Jack> du könntest alles nochmal machen müsstest aber dafür sorgen dass wenn du an den zeitpunkt deiner reise ankommst die reise woanders hingeht
um nicht in einer schleife gefangen zu werden
oder du müsstest den zeitpunkt immer wieder hinauszögern
du wärst der einzige der einfluss auf die zeit im großen hat
würden mehrere personen reisen könnte das ganze gefüge im chaos enden

<Sora> Das erinnert mich gerade an was…

<Jack> wir könnten jetzt grade in einer schleife gefangen sein

<Sora> Kennst du die Star Trek Voyager Folge: Year of Hell? Da geht es um genau dieses Prinzip

<Jack> ne sagt mir nix
stell dir vor a reist zurück und hat zur folge dass b nie die reise antritt….nach ihm

<Sora> Hmm am besten schauste dir die mal an, weil die gibt echt fast genau das wieder, was du gerade geasgt hast.

<Jack> b wäre in seiner schleife gefangen
bzw in der schleife von a verstrickt
mach ich mal

<Sora> http://www.youtube.com/watch?v=w91Z7wA747I

<Jack> das problem was ich sehe ist dass sobald eine schleife geöffnet ist darf in ihr keine weitere geöffnet werden
weil der reisende das gesamte zeitgefüge beeinflusst und jeder weitere reisende person a unterlegen wäre

<Sora> Zu der Folge: Ignorier aber die Storie dazu.

<Jack> sprich wenn durch person a die reise von b nicht startet könnte dass die existenz von b löschen

<Sora> Ist nicht der, der am weitesten zurückreist, derjenige, der den meisten Einfluss über die Zeit gewinnt?
Wenn aber b die Reise startet und zurückreist vor die Zeit bevor a losreiste, könnte b a auslöschen

<Jack> das würde bedeuten dass personen aus nicht mehr existenten zeitschleifen die zeit beinflussen könnten indem sie einfach weit genug zurückreisen

<Sora> Oder einfach nur zurückreisen, solange a noch keinen Ein fluss auf die Zeitlinie von b hat

<Jack> stell dir vor in einer zukunft die nicht mehr existert durch a….hätte b eine reise weiter zurück angetreten

<Sora> Nein, dann würde b a nicht existieren. Da die Zeit aber so weit gefächert ist, muss b nicht unbedingt im zetilcihen Einflussbereich von a liegen, kann aber durch die Rückreise trotzdem die Linie von a beinflussen
anm. erster Satz: b würde nicht exitieren

<Jack> und somit eine weitere gesamtzeit erschaffen
das meinte ich es dürfen keine 2 personen im glichen einflussbereich liegen

<Sora> Eine neue Gesamtzeit würde erst erschaffen, wenn man Ursprung der Zeit an sich beeinflussen würde
Genau das
Man beinflusst immer nur eine Teilzeit

<Jack> was sich als schwierig erweist..zur not müssen sämtliche reisenden eine maschine bzw die möglichkeit zu reisen selbst schaffen können

<Sora> Die zwar auch enorme Auswirkungen haben kann
Oder (siehe Folge) abgekapselt sein von normalen Zeitgeschehen. Also sozusagen reisen, neben der Zeit als Parralelzeit

<Jack> ie zwar kleiner als das original ist aber ähnliche eigenschaften besitzt

<Sora> Nur, dass sie die eigene Teilzeit nicht beeinflusst

<Jack> was das paradox vernichten würde weil jeder reisende nur in der teilzeit existieren würde die er geschaffen hat

<Sora> genau

<Jack> bis er wieder an den zeitpunkt seiner ersten reise zurükehrt…die sich in der originalzeit befindet
das würde bedeuten dass er in der originalzeit bei seiner rückkehr nur eine mögliche gegenwart kennt und nur selbst in diese zurückkehren kann

<Sora> Nur wären bei Augenblick, wo er wieder in seine Zeit eintritt, entweder er selbst immernoch in der Parralelzeit geafnegn und würde sich selbst beobachten, wie er die Reise antritt oder sein Erinnerungsvermögen an die Zeitreise wäre ausgelöscht, sobald er wieder Teil der Gesamtzeit wird

<Jack> was wahrscheinlicher ist
da er bei wiedereintritt mit sich selbst verschmelzen würde

<Sora> Naja, das hängt ja bloß davon ab, ob er wieder zur gesamtzeit gehören will, indem er die Parallelzeit auflöst (durch den eigenen Tod) oder er weiter in der Parallelzeit gefangen bleibt durch weiterleben.

<Jack> das wäre ihm überlassen

<Sora> Oder er hat ne Technik um sich wieder in die Gesamtzeit zu integrieren, dann würde er mit sich verschmelzen, stimmt
Weil keine Zeitlinie doppelt ist

<Jack> am wahrscheinlichsten denke ich dass er bei wiedereintritt sofern er sich erinnern kann die reise abbricht..wobei niemand weiß dass sie stattgefunden hat

<Sora> glaub ich auch

<Jack> für alle anderen auf der originalzeitlinie wäre es als ob die reise fehlgeschlagen ist

<Sora> Oder nie stattgefunden hat

<Jack> wie ich sage nur der reisende weis von der reise

<Sora>Was sie dann auch nicht wirklich hat, weil die andere Zeit ja dann nicht mehr existieren würde
Oder auch nicht ^^

<Jack> entweder bleibt er in seiner selbstgeschaffenen teilzeit und niemand in der oz erfährt dass die reise geglückt ist oder er kehrt zurück und schliesst seine tz
ich hatte mal versucht das zu zeichnen
waren ne menge schleifen und beschreibungen

<Sora> Ganz genau so seh ich das auch. Und ich glaube mit deisem Denken sind wa nicht allein. Wie gesagt: Nu schau dir mal die Episode an! ^.^ Ich muss langsam echt schlafen, sonst krich ich gar nix mehr auf die Reihe. -.-

<Jack> ich muss auch mal..kann man den text iwie kopieren

<Sora> Zeichnen kannste nur nen querschnitt davon, dass Ganze ist ja eher 3 oder mehrdimensional
Wie gesagt, Fraktale kommen dem Prinzip am nächsten
Äh nur mit Maus und copy paste

<Jack> hab ich grad
mehrdimensional
um das komplett zu verstehen besitzt der mensch nicht die kapazitäten

<Sora> Aber gute Beispiele aus den eigenen Dimensionen und viel Phantasie helfen da gu bei das gesamte zu verstehen^.^
bzw. verstehen zu lernen

<Jack> das wohl eher..was zeit angeht sind wir menschen laien

<Sora> Naja, wir haben den Begriff geschaffen, nun müssen wir zusehen, dass wir ihn auch ordentlich und allgeminverständlich definieren können

<Jack> wenn du willst können wir morgen teln

<Sora> Und um ihn allgemein zu definieren, müssen wir alle Faktoren berücksichtigen und genau das ist die Schwierigkeit dabei

<Jack> weil wir sie nicht kennen

<Sora> Oder vielmehr, weil wir aus unseren persönlichen Erfahrungen Schlüsse ziehen müssen, die sich in das Konzept der Zeit einreihen lassen

<Jack> ohne fremde hilfe wird es wahrscheinlich nicht möglich sein dass der mensch reist

<Sora> Morgen mittag bin ich unterwegs und abends kommt ne Freundin vorbei. Also ich würd lieber zwischendurch mal schreiben. Ansonsten habbich am 26. den ganzen Abend frei. Ist ja jetzt Weihnachtsstress

<Jack> können wir machen

<Sora> Oder in sehr ferner Zukunft, wenn das Rätsel um die Zeit gelöst ist, dann kann der Mensch das auch selbst

<Jack> die evolution macht uns da im mom n ziemlichen strich durch
weil der mensch immer weniger seines hirns benutzt

<Sora> Das sei abzuwarten und wir werden das eh niemals miterleben ^^

<Jack> geschweige denn erfahren

<Sora> Das stimmt nicht ganz. Schwierige Situationen erfordern erweitertes Denken und die nächsten Kriege kommen bestimmt

<Jack> im mom muss ich erstmal meine zeit in den griff kriegen

<Sora> Außerdem bauen wir ja auf dem vergangenen Wissen auf, heißt, dass wir nicht jedes Mal von vorn beginnen müssen und somit immer ein fORTSCHRITT ENTSTEHT
huch

[… ]

— Ende der TIMELINE xD —

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Ein paar Worte…

Dezember 17, 2010

08.12.2010

Meine Wut resultiert bloß aus Verzweiflung… ich kann dich nicht mehr erreichen, nicht mehr berühren. In deinem narzisstischen Wahn begreifst du einfach nicht, dass du selbst deiner eigenen Reinszenierung in die Falle tappst. Du wirst so lange von deinen Motten zerfressen werden, bis dein Licht erlischt und allein davor wollte ich dich bewahren und bin einfach kläglich gescheitert, weil meine eigene Verzweiflung mir im Weg stand. Vielleicht verstehst du es irgendwann. Vielleicht musst du auch diesen Weg gehen… Aber ich habe Angst dich zu verlieren und Angst, dass du dich selbst verlierst, weil du mir so unendlich wichtig bist. Ich werde meine Augen schließen, denn ich kann nun nichts mehr tun, aber ich werde warten und an dich denken… Ich glaube immer noch an dich, auch wenn du es mir sehr schwierig machst.

——————-

Es gibt vielleicht nicht den Prinzen, der mich vor Allem beschützen wird, der mich hoch zu seinem Schloss führt und mir ewiges Glück beschert. Nein, aber ich will weiterhin daran glauben, an die Hoffnung selbst glauben. Wenn ich meine Hoffnung verlieren würde, würde ich mich selbst verlieren. Ich gebe nicht auf, nur so kann ich die gnadenlose Realität bewältigen, die Schatten akzeptieren. Allein dann werden Licht und Schatten sich vereinen, nicht zur Trostlosigkeit eines ewigen Grau, vielmehr zur Vielschichtigkeit eines schillernden Regenbogens. Wenn ich doch keinem Gott traue, so sollte ich mir selbst vertrauen und ebenso den Menschen, die mir etwas bedeuten.

——————-

Ich will die Schatten nicht weiter bekämpfen, sie sind doch gleichermaßen Teil meiner selbst.

——————-

Mein Kopf schmerzt und ich finde keinen Schlaf. Ich vertreibe mir die Zeit mit Zeichentrickfilmen aus meiner Vergangenheit und bin fasziniert, welche Wahrheit darin steckt. „Wer in der Vergangenheit lebt, kann die Zukunft nicht sehen.“, hauchte mein Prinz mit sanfter Stimme… Vergessen hatte ich diese Szene längst doch vor 2 oder 3 Jahren fand ich die selben Worte, richtete sie gegen meine Feinde anstatt an mich. Mittlerweile weiß ich, was sie für mich bedeuten. Trotz aller Zufriedenheit, die ich gerade genieße kann ich doch nicht losgelöst sein. Mir fällt es immer noch sehr schwer allein zu sein. Eine kleine Nachttischlampe spendet mir Licht im dunklen Raum, zugeneigtes Schnurren meines Katers erfüllt mich mit Wärme und versinken kann ich unter den Decken. Aber verstecke ich mich nicht nur schon wieder? So viel müsste ich tun, weil ich doch so viel erreichen will, jedoch aufraffen funktioniert nicht. Die Angst verfolgt mich immerzu, auch wenn ich sie kaum noch spüre. Es gibt nichts in diesen Räumen, was mir Angst bereiten muss, das ist gewiss, doch meine Gefühle vermitteln mir permanente Gefahr. Angenehmer Duft meines selbstgemischten Öls beruhigt meine Sinne, ein blaubemalter Stein gibt meiner Wut ein Venitil, saugt meine Nervosität auf. Und doch sagt mein Körper mir weiterhin, dass alles schmerzt. Unendlicher Schmerz… Vielleicht gebe ich nicht genug acht auf mich. Ich kann es einfach nicht genießen mit mir selbst allein zu sein, auch wenn ich es versuche mir einzureden. Wo hänge ich noch fest? Die Monster meiner Vergangenheit klammern sich unerbitterlich an meine Beine, lassen mich nicht los. Sie sind ein Teil von mir geworden, aber der andere Teil in mir will sie immer noch loswerden, einfach abschütteln. Es wird nicht funktionieren. Wieder das alte Spiel von Licht und Schatten, Gut und Böse… Und das in einem Moment, an dem ich endlich einen Weg durch das Chaos gefunden geglaubt zu haben. Möglicherweise bedarf es noch mehr Zeit, Geduld. Zum Glück ist das eine Eigenschaft, die mir wohlgesonnen ist. Also werde ich weiter abwarten und mir die Zeit möglichst vielseitig gestalten. Ich war lange nicht so glücklich wie jetzt, so zufrieden, aber Trotz Allem so voller Sorge. Berechtig? Ich glaube schon… Ablenkung ist wirklich gut, nur wie lange? Nicht, dass ich durch die ganze Warteschleife wieder am Anfangspunkt lande und zurück falle in meine alten Schemata. Nein! Das will ich nicht! Nie wieder will ich mein eigenes Opfer werden, nie wieder will ich mich selbst verraten und die Monster in mir mich vernichten lassen! Die Zeit ist vorüber, in der die Wahrheit so weit entfernt lag, dass ich sie nicht erkennen konnte. Nun kommt die Zeit der Integration. Nun werde ich endlich alle Teile zusammenfügen.

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Wordle

November 15, 2010

Habe ein nettes Miniprog zur Erstellung von word clouds empfohlen bekommen und musste mal ein bisschen experimentieren. Habe mal alle Sophie Filow Texte eingegeben und hier die Ergebnisse:

Wordle: Sophie Filow Wordle:

Und hier mal Roberst Blog:

Wordle: Tomsons

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Nest

November 6, 2010

Fick die Welle in den unbekannten Kopf des Universums. Durchlöchert von schwarzen Mäusen, mutig erstrebend gen Himmel gezogen. Schlag der Hölzer im finsteren Sein. Nichts war Nacht und tagesläuten der zellulosefedrigen Flackerungen. Ein Haar in den grauen Fängen des untoten Neonlichts. Zieh an mir und trink mich, rote Schachtel des Vergessen. Bemale die Drachen in golden Käfigen. Abstraktion duch Perfektion. Schlafe nie am Weg, im Bottich des Ziels, sei ungefähr die Hälfte. Mach dich aus und schalte die Schaltkreise zu dröhnenden Boxen. Stopp. Atem heiße Gluten, Macht die Welt, und prunkvoll im Palast des unbarmherzigen Zuges. Eine Antenne im gleißlichen Schwirrsinn des verscheindenen Nachtlichts und niemals ward gehört. Ihr unglaubwürdigen Kriecher aus den Höhlen des Erdreichs seid gefangen. Könnt nicht entkommen, seid frei. Wer seid ihr, ihr Geister? Schande im hölzernen Glauben. Öffnet die Schubladen und lasst die Lava gleiten in das öde Land. Öffne die Türe hinter dem Käfig und werde zum Spiegel, Bestie! Kratz die Pickel deines Leibes blutig und lass sie emporsteigen. Hallo Phönix, wie geht es dir? Break. Zusammenbruch der Weissagung des ewigen Kreises. Zirkel der Demonstration. Streichle meine Haut sanftmütig ohne Hinderung, kein Nein, nein. Findungen entsagen mir, im Inneren das Leere in grau mit befleckigten Ausstülpungen. Ein Knäuel. Chaotische Zustände im Universum werden Ordnung schaffen wenn kein Licht sich verliert im Kontrast und alles bleibt gleich. Sofort ist ausgewogen und Spotanität der Zeit schaut angstgerichtet gen Strom. Striemen auf der Haut erzählen von Feuer und Engeln mit zerpflücktem Kopfe unter Glaubensschein. Wie seid ihr? Erwartung und Hoffnung im Schneegestöber, anhaltend in sich und aushaltend aus sich. Fleischig schwirren die Libellen der Mutter um uns herum. Die ewige Mutter. Tod dem Vater, Tod dem Glauben. Schrei des Kindes im Gericht. Aufgeweckt zum surren. Schmerz! Die Stelle brennt wie die Hölle!! Komm heraus werde zu mir werde zu dir. Ihr seid Staub. Staubige zerfliederte Flügel schlagen schlängelnd durch den unbändigen Wald. Ein Baum. Verbrannte Erde voller Furcht und trägt doch Früchte, die Eurigen.

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Grey

Februar 25, 2010

Schlägst du in den Spiegel,
um das verborgene zu ergründen?

Schlägst du in den Spiegel,
weil du dein Bild nicht ertragen kannst?

Schlägst du in den Spiegel,
um die Fassade zu zerstören?

Schlägst du in den Spiegel,
um dich selbst zu verletzen?

Oder macht es dir bloß Spaß,
denkst gar nicht darüber nach,
welchen Schaden du anrichtest?

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Wurzeln der Angst

November 9, 2009

Lass mich schreiben… Schreib doch, es wird dir nichts nützen!

Dunkle Bestie tief in mir, willst alles verschlingen, was mir lieb ist. Grausam und faszinierend zugleich. Wie lange kann ich dich bändigen, wie lange unter Kontrolle halten? Du bist mir das wertvollste Geschenk, was mir je gemacht wurde, denn mit dir werde ich niemals mehr alleine sein. Unaufhaltsam schreitet die Zeit das Rad ab in dem ich gefangen bin, projeziere mich in meine Umgebung, sehe nur Spiegel und jeder Spiegel, der meinen Weg kreuzt zeigt mir dein abscheuliches Antlitz. Verschwommene Augen, ein verzerrtes Lächeln. Du lachst mich aus!! Immerzu lachst du mich aus! Glaubst du nicht, dass ich auch ohne dich leben kann? Du hast Recht, du bist ein Teil von mir und ich sollte mich nicht mehr dagegen sträuben, ich sollte dich nicht verleugnen, denn nur das macht dich stark. Doch habe ich immer noch Angst vor deiner Macht, vor deinem Zerstörungswahn. Alles würdest du in Schutt und Asche legen, wenn ich dich befreie, die gesamte Wut der vergangen 21 Jahre würde wie eine geballte Faust den Spiegel zertrümmern vor dem du stehst, du würdest mich zerstören. Wir sind zu verschieden um uns zu vereinen, es gibt kein Kompromiss. Es gibt nur GUT und BÖSE!! Nur DU und ICH. Ich hasse und liebe dich ebenso, wie du mich. Ein ewiger Kampf um die Vorherrschaft in meinem Körper, den man nicht gewinnen oder verlieren kann, erst ist ein Ende in Sicht wenn die 2 Seelen keinen Körper mehr haben um den sie ringen. Ich überlasse dir keinen Triumpf, keinen Zug sollst du mehr wagen, bleib wo du bist! Wenn ich dir dies sage, sprichst du aus mir und bringst mir ebenso diese Worte entgegen… Hat es überhaupt einen Sinn zu versuchen mit dir zu sprechen? Du bist viel zu hasserfüllt und ich viel zu verlangend nach Liebe. Wenigstens können wir uns dort einigen

ICH HASSE DICH
ICH LIEBE DICH
ICH KRIEGE DICH
STIRB!!

Sophie Filow, 09. November 2009


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Meine Suche nach der Wahrheit

August 17, 2009

Meine Mutter, mein kleiner Bruder und ich saßen in der U17, die U-Bahn, die in Richtung Essener Innenstadt fährt. Immernoch musste mein Bruder die Krücken mitschleppen um sein Bein zu schonen, doch zum schonen kam er nicht, denn wir hatten die Haltestelle erreicht, von der wir dachten, es sei die Richtige.
Eine dreckige Stadt, verrottete Mauern und abblätternde Farbe von schlechten Graffitis zierten die nach Urin stinkende Umgebung. Es war Tag, so ließ es zumindest das matte Grau über den Dächern der Hochhäuser vermuten und wir waren auf der Suche… Schier endlos auf der Suche… Nach was? Das weiß ich nicht mehr und wusste es auch zu diesem Zeitpunkt schon nicht, nur, dass es sehr wichtig war dort anzukommen. Immer gereizter wurde die Stimmung zwischen uns Dreien, meine Mutter klagte über ihre fürchterlichen Bauchschmerzen und meinem Bruder blieb der Atem weg. Er konnte einfach nicht so schnell laufen mit den Gehhilfen an beiden Armen. Wieder stiegen wir in eine Bahn, wieder liefen wir durch das Labyrinth der Großstadt, unzählige Male wiederholte sich dieser Ablauf, nur die Gegnd änderte sich, obwohl wir immernoch am Rande der Innenstadt waren.
Endlich! Wir hatten unser Ziel erreicht, eine kleine Wohnung. Meine Wohnung? Kann gut sein, denn auf den gelben Tapeten waren viele sinnlose Worte und Phrasen mit Edding geschrieben, Aufkleber klebten auch dort. Es musste meine Wohnung sein!! Meine damalige Brieffreundin, die ich Jahre schon nicht gesehen hatte betrat das Zimmer und wollte mit mir alleine sprechen. Was mein kleiner Familienkreis in der Zeit tat, weiß ich nicht, wahrscheinlich versuchten sie sich auszuruhen vom ewigen Lauf.
„Komm, wir bringen uns um!“, gab sie mir erfreut als Vorschlag. Ich befand die Idee für gut und suchte aus meiner Medikamentenschublade schon einmal herraus, was in hoher Dosierung tödlich sein kann. Ich wurde fündig und präsentierte ihr stolz LSD und Paracodin-Tropfen. Zu den Tropfen erklärte ich ihr, dass das Codein die Lungenbläschen zusammenzieht, in der Packungsbeilage stand, dass man davon bei einer Überdosis ins Koma fallen kann. Also war es sehr wichtig, das wir notfalls eine schöne Zeit im Koma verbringen würden, deshalb also das LSD. Sie verließ den Raum und ich begann beide Substanzen zu vermischen, zu vermischen mit Ketchup, denn das Ergebnis sollte die Sauce werden für ein paar gammelige Imbissbuden Pommes, die sehr schön gelb und labbrig in ihrem Papierschiffchen gestapelt waren. Durch Beigabe der hochkonzentrierten Chemikalien verfärbte sich der künstlich rote Ketchup zu einer eher an verdicktes Blut wirkenden Masse. Ich nahm schon mal ein paar Gabeln von unserer letzten Mahlzeit, wirklich lecker!! Ich bemerkte den Hunger in meinem Bauch und piekste immer mehr Kartoffelstäbchen auf. Ordentlich viel Sauce, damit es wirkt!! Viel Sauce!! Sie betrat wieder den Raum, mit Augen der Realität. Ihr Leichtmut, ihr kindliches Glück, waren verbannt aus ihrem Gesicht, nur eine ernste Mine bliebt zurück. „Ich glaube wir sollten das doch nicht tun.“ Entsetzt schaute ich sie an, dann zu meiner Portion Pommes „Spezial“ und als ich begriff, war es bereits zu spät.
Keine Luft mehr! Meine Lungenbläschen!! Sie schrumpfen, sie schrumpfen!! Eine nette Panikattacke begleitete mich fortan, ich musste etwas tun, bevor es ganz zu spät war. Ich rannte wieder zu meiner Mutter und meinem kleinen Bruder und berichtete, was ich getan hatte. „Ich muss ins Krankenhaus, ins Krankenhaus!!“, stöhnte ich, doch meine Mutter erwiderte nur, dass sie doch gerade kein Auto hätte. Okay, dann also zu Fuß!! So schnell es ging waren wir 3 wieder auf der Straße, meine Brieffreundin war so schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht war, doch ich machte ihr keine Vorwürfe, eher mir, ich hätte auf sie warten sollen!! Wir beeilten uns die Straßen entlang zu laufen und immer mehr verschwamm die Welt um mich herum. Keine Luft mehr, keine Luft mehr!! Immer lagsamer wurden meine Schritte, immer bizarrer und dunkler die Welt um mich herum und plötzlich waren dort Menschen… viele Menschen, die einfach nicht aus dem Weg gingen. Was wollten die von mir? Sie schnitten mir den Weg zu meiner Mutter und meinem Bruder ab, schubsten sie zur Seite und sie sollten sich auf den Bürgersteig setzen. Meine Mutter schrie irgendetwas, aber ich wusste, dass sie nichts ausrichten konnte, da ihr Körper viel zu schwach war, ebenso der meines Bruders und ebenso meiner.
„Na du Schlampe, jetzt krichst du mal gehörig was auf die Fresse!“, sagte eine langhaarige, blonde Modepuppe zu mir. Sie war dürr, wie die anderen Mädchen um sie herum, geschmückt mit für meinen Geschmack zu großen Ohrringen und einem spöttischen Funkeln in den Augen. „Wir machen dich fertig!“ „Jetzt haben wir dich!“ Immer wiederholten sie Worte dieser Art, doch ich wusste partout nicht warum sie mir etwas wollten, ich war viel zu benebelt um klar denken zu können und sank schon zu Boden noch bevor eine von ihnen zuschlagen konnte. Enge Jeans um dürre Beine, lange schlabberige Oberteile, große mit Kitsch verziete Gürtel und Tonnenweise Make-Up auf der von der Sonnenbank gebräunten Haut… Ich mochte solche Weiber noch nie, aber ich bin ihnen immer höflich aus dem Weg gegangen. Wer zur Hölle war das und warum ließen sie mich nicht einfach ins Krankenhaus gehen? Ich fragte sie immer wieder, warum gerade ich, ob jemand sie beauftragt hätte mich zu verprügeln und wenn ja wer. Da ich keines der Gesichter kannte, war es sehr logisch, dass sie beauftragt wurden und es stimmte. „Du weißt ganz genau wer und warum!“ „Tu nicht so, als hättest du keine Ahnung!“ während dieser Worte schlug eine zierliche Hand hart in mein Gesicht. Verzweifelt versuchte ich ihnen klar zu machen, in welcher ungünstigen Lage ich mich gerade befinde und das sie doch bitte vorbeikommen sollten, wenn es mir wieder gut geht, sonst sein sie ja letzendlich für meinen Tod verantwortlich. Mir blieb immer weniger Atem für die Versuche sie davon zu überzeugen, dass es gerade wirklich eine schlechte Idee war. Meine Augenlider schlossen sich immer öfter und ich konnte nur noch blinzeln, um ihr hämische Grinsen zu sehen. „Wen hast du damals nicht aus den Augen gelassen?“ „Wem hast du den Freund genomme?“ Ich überlegte und kam zu dem Schluss, das es viele sein konnten… Sie Löcherten mich immer mehr mit Fragen solcher Art, die wahrlich auf viele der Menschen, denen ich begegnet bin zutreffen würde. Und dann nannten sie mir den Namen. „Denise“ …der letzte Schock hatte mich noch einmal in die Realität geholt. Adrenalin, ich spürte, wie mein Herz wie wild anfing zu schlagen, ich schnappte nach Luft. „Immernoch?“, fragte ich. Ich fand es verwirrend, dass sie wohl immernoch nur Hass für mich übrig hatte, wo ich ihr nie etwas angetan habe. Oder vielleicht habe ich das doch… Mir war sie über die Jahre egal geworden, ich verschwendete kaum einen Gedanken an sie, aber in diesem Augenblick kam alles wieder hervor, was sich tief eingegraben hatte. Ich hörte meine Mutter rufen und noch bevor ihre Stimme erlosch spürte ich einen Fuss in meinem Magen und Blut in meinem Mund, ich sank zu Boden und die Welt wurde entgültig schwarz.

Als ich aufwachte schlug mein Herz immer noch wie wild und machte ich mir die ganze Zeit Gedanken darüber, ob diese Mädchen wirklich dort waren und mich verprügelt hatten oder ob es eine sehr realistische Halluzination, bedingt durch das viele LSD war. Ich kam zu dem Schluss, dass es eine Halluzination war, denn mein Körper war eh schwach und kaputt von der Codein-Dosis. Dann aber machte ich die Augen ganz auf, sah, dass meine Mutter neben mir schlief, hörte meinen Bruder im selben Zimmer auch leise schnarchen und stellte fest, dass es weder Realität, noch Halluzination war. Das alles war ein Traum!

Sophie Filow, 17.08.2009