Archiv für die Kategorie ‘Sophie Filow’

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Wurzeln der Angst

November 9, 2009

Lass mich schreiben… Schreib doch, es wird dir nichts nützen!

Dunkle Bestie tief in mir, willst alles verschlingen, was mir lieb ist. Grausam und faszinierend zugleich. Wie lange kann ich dich bändigen, wie lange unter Kontrolle halten? Du bist mir das wertvollste Geschenk, was mir je gemacht wurde, denn mit dir werde ich niemals mehr alleine sein. Unaufhaltsam schreitet die Zeit das Rad ab in dem ich gefangen bin, projeziere mich in meine Umgebung, sehe nur Spiegel und jeder Spiegel, der meinen Weg kreuzt zeigt mir dein abscheuliches Antlitz. Verschwommene Augen, ein verzerrtes Lächeln. Du lachst mich aus!! Immerzu lachst du mich aus! Glaubst du nicht, dass ich auch ohne dich leben kann? Du hast Recht, du bist ein Teil von mir und ich sollte mich nicht mehr dagegen sträuben, ich sollte dich nicht verleugnen, denn nur das macht dich stark. Doch habe ich immer noch Angst vor deiner Macht, vor deinem Zerstörungswahn. Alles würdest du in Schutt und Asche legen, wenn ich dich befreie, die gesamte Wut der vergangen 21 Jahre würde wie eine geballte Faust den Spiegel zertrümmern vor dem du stehst, du würdest mich zerstören. Wir sind zu verschieden um uns zu vereinen, es gibt kein Kompromiss. Es gibt nur GUT und BÖSE!! Nur DU und ICH. Ich hasse und liebe dich ebenso, wie du mich. Ein ewiger Kampf um die Vorherrschaft in meinem Körper, den man nicht gewinnen oder verlieren kann, erst ist ein Ende in Sicht wenn die 2 Seelen keinen Körper mehr haben um den sie ringen. Ich überlasse dir keinen Triumpf, keinen Zug sollst du mehr wagen, bleib wo du bist! Wenn ich dir dies sage, sprichst du aus mir und bringst mir ebenso diese Worte entgegen… Hat es überhaupt einen Sinn zu versuchen mit dir zu sprechen? Du bist viel zu hasserfüllt und ich viel zu verlangend nach Liebe. Wenigstens können wir uns dort einigen

ICH HASSE DICH
ICH LIEBE DICH
ICH KRIEGE DICH
STIRB!!

Sophie Filow, 09. November 2009


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Meine Suche nach der Wahrheit

August 17, 2009

Meine Mutter, mein kleiner Bruder und ich saßen in der U17, die U-Bahn, die in Richtung Essener Innenstadt fährt. Immernoch musste mein Bruder die Krücken mitschleppen um sein Bein zu schonen, doch zum schonen kam er nicht, denn wir hatten die Haltestelle erreicht, von der wir dachten, es sei die Richtige.
Eine dreckige Stadt, verrottete Mauern und abblätternde Farbe von schlechten Graffitis zierten die nach Urin stinkende Umgebung. Es war Tag, so ließ es zumindest das matte Grau über den Dächern der Hochhäuser vermuten und wir waren auf der Suche… Schier endlos auf der Suche… Nach was? Das weiß ich nicht mehr und wusste es auch zu diesem Zeitpunkt schon nicht, nur, dass es sehr wichtig war dort anzukommen. Immer gereizter wurde die Stimmung zwischen uns Dreien, meine Mutter klagte über ihre fürchterlichen Bauchschmerzen und meinem Bruder blieb der Atem weg. Er konnte einfach nicht so schnell laufen mit den Gehhilfen an beiden Armen. Wieder stiegen wir in eine Bahn, wieder liefen wir durch das Labyrinth der Großstadt, unzählige Male wiederholte sich dieser Ablauf, nur die Gegnd änderte sich, obwohl wir immernoch am Rande der Innenstadt waren.
Endlich! Wir hatten unser Ziel erreicht, eine kleine Wohnung. Meine Wohnung? Kann gut sein, denn auf den gelben Tapeten waren viele sinnlose Worte und Phrasen mit Edding geschrieben, Aufkleber klebten auch dort. Es musste meine Wohnung sein!! Meine damalige Brieffreundin, die ich Jahre schon nicht gesehen hatte betrat das Zimmer und wollte mit mir alleine sprechen. Was mein kleiner Familienkreis in der Zeit tat, weiß ich nicht, wahrscheinlich versuchten sie sich auszuruhen vom ewigen Lauf.
„Komm, wir bringen uns um!“, gab sie mir erfreut als Vorschlag. Ich befand die Idee für gut und suchte aus meiner Medikamentenschublade schon einmal herraus, was in hoher Dosierung tödlich sein kann. Ich wurde fündig und präsentierte ihr stolz LSD und Paracodin-Tropfen. Zu den Tropfen erklärte ich ihr, dass das Codein die Lungenbläschen zusammenzieht, in der Packungsbeilage stand, dass man davon bei einer Überdosis ins Koma fallen kann. Also war es sehr wichtig, das wir notfalls eine schöne Zeit im Koma verbringen würden, deshalb also das LSD. Sie verließ den Raum und ich begann beide Substanzen zu vermischen, zu vermischen mit Ketchup, denn das Ergebnis sollte die Sauce werden für ein paar gammelige Imbissbuden Pommes, die sehr schön gelb und labbrig in ihrem Papierschiffchen gestapelt waren. Durch Beigabe der hochkonzentrierten Chemikalien verfärbte sich der künstlich rote Ketchup zu einer eher an verdicktes Blut wirkenden Masse. Ich nahm schon mal ein paar Gabeln von unserer letzten Mahlzeit, wirklich lecker!! Ich bemerkte den Hunger in meinem Bauch und piekste immer mehr Kartoffelstäbchen auf. Ordentlich viel Sauce, damit es wirkt!! Viel Sauce!! Sie betrat wieder den Raum, mit Augen der Realität. Ihr Leichtmut, ihr kindliches Glück, waren verbannt aus ihrem Gesicht, nur eine ernste Mine bliebt zurück. „Ich glaube wir sollten das doch nicht tun.“ Entsetzt schaute ich sie an, dann zu meiner Portion Pommes „Spezial“ und als ich begriff, war es bereits zu spät.
Keine Luft mehr! Meine Lungenbläschen!! Sie schrumpfen, sie schrumpfen!! Eine nette Panikattacke begleitete mich fortan, ich musste etwas tun, bevor es ganz zu spät war. Ich rannte wieder zu meiner Mutter und meinem kleinen Bruder und berichtete, was ich getan hatte. „Ich muss ins Krankenhaus, ins Krankenhaus!!“, stöhnte ich, doch meine Mutter erwiderte nur, dass sie doch gerade kein Auto hätte. Okay, dann also zu Fuß!! So schnell es ging waren wir 3 wieder auf der Straße, meine Brieffreundin war so schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht war, doch ich machte ihr keine Vorwürfe, eher mir, ich hätte auf sie warten sollen!! Wir beeilten uns die Straßen entlang zu laufen und immer mehr verschwamm die Welt um mich herum. Keine Luft mehr, keine Luft mehr!! Immer lagsamer wurden meine Schritte, immer bizarrer und dunkler die Welt um mich herum und plötzlich waren dort Menschen… viele Menschen, die einfach nicht aus dem Weg gingen. Was wollten die von mir? Sie schnitten mir den Weg zu meiner Mutter und meinem Bruder ab, schubsten sie zur Seite und sie sollten sich auf den Bürgersteig setzen. Meine Mutter schrie irgendetwas, aber ich wusste, dass sie nichts ausrichten konnte, da ihr Körper viel zu schwach war, ebenso der meines Bruders und ebenso meiner.
„Na du Schlampe, jetzt krichst du mal gehörig was auf die Fresse!“, sagte eine langhaarige, blonde Modepuppe zu mir. Sie war dürr, wie die anderen Mädchen um sie herum, geschmückt mit für meinen Geschmack zu großen Ohrringen und einem spöttischen Funkeln in den Augen. „Wir machen dich fertig!“ „Jetzt haben wir dich!“ Immer wiederholten sie Worte dieser Art, doch ich wusste partout nicht warum sie mir etwas wollten, ich war viel zu benebelt um klar denken zu können und sank schon zu Boden noch bevor eine von ihnen zuschlagen konnte. Enge Jeans um dürre Beine, lange schlabberige Oberteile, große mit Kitsch verziete Gürtel und Tonnenweise Make-Up auf der von der Sonnenbank gebräunten Haut… Ich mochte solche Weiber noch nie, aber ich bin ihnen immer höflich aus dem Weg gegangen. Wer zur Hölle war das und warum ließen sie mich nicht einfach ins Krankenhaus gehen? Ich fragte sie immer wieder, warum gerade ich, ob jemand sie beauftragt hätte mich zu verprügeln und wenn ja wer. Da ich keines der Gesichter kannte, war es sehr logisch, dass sie beauftragt wurden und es stimmte. „Du weißt ganz genau wer und warum!“ „Tu nicht so, als hättest du keine Ahnung!“ während dieser Worte schlug eine zierliche Hand hart in mein Gesicht. Verzweifelt versuchte ich ihnen klar zu machen, in welcher ungünstigen Lage ich mich gerade befinde und das sie doch bitte vorbeikommen sollten, wenn es mir wieder gut geht, sonst sein sie ja letzendlich für meinen Tod verantwortlich. Mir blieb immer weniger Atem für die Versuche sie davon zu überzeugen, dass es gerade wirklich eine schlechte Idee war. Meine Augenlider schlossen sich immer öfter und ich konnte nur noch blinzeln, um ihr hämische Grinsen zu sehen. „Wen hast du damals nicht aus den Augen gelassen?“ „Wem hast du den Freund genomme?“ Ich überlegte und kam zu dem Schluss, das es viele sein konnten… Sie Löcherten mich immer mehr mit Fragen solcher Art, die wahrlich auf viele der Menschen, denen ich begegnet bin zutreffen würde. Und dann nannten sie mir den Namen. „Denise“ …der letzte Schock hatte mich noch einmal in die Realität geholt. Adrenalin, ich spürte, wie mein Herz wie wild anfing zu schlagen, ich schnappte nach Luft. „Immernoch?“, fragte ich. Ich fand es verwirrend, dass sie wohl immernoch nur Hass für mich übrig hatte, wo ich ihr nie etwas angetan habe. Oder vielleicht habe ich das doch… Mir war sie über die Jahre egal geworden, ich verschwendete kaum einen Gedanken an sie, aber in diesem Augenblick kam alles wieder hervor, was sich tief eingegraben hatte. Ich hörte meine Mutter rufen und noch bevor ihre Stimme erlosch spürte ich einen Fuss in meinem Magen und Blut in meinem Mund, ich sank zu Boden und die Welt wurde entgültig schwarz.

Als ich aufwachte schlug mein Herz immer noch wie wild und machte ich mir die ganze Zeit Gedanken darüber, ob diese Mädchen wirklich dort waren und mich verprügelt hatten oder ob es eine sehr realistische Halluzination, bedingt durch das viele LSD war. Ich kam zu dem Schluss, dass es eine Halluzination war, denn mein Körper war eh schwach und kaputt von der Codein-Dosis. Dann aber machte ich die Augen ganz auf, sah, dass meine Mutter neben mir schlief, hörte meinen Bruder im selben Zimmer auch leise schnarchen und stellte fest, dass es weder Realität, noch Halluzination war. Das alles war ein Traum!

Sophie Filow, 17.08.2009

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Zerschmetterling (//version)

Mai 10, 2009

Eiskalt erstarrt in schweigender Stille winden sich die Gedanken mühsam um Gefühle. Kaum einen Schritt weiter immer wieder auf der Stelle tretend, sich selbst umkreisend ein wirres Durcheinander. Kalt und haltlos zugleich. Wie einst das verlorene Kind die steinigen Wege empor klamm, so regt sich doch alles in mir und die Welt bleibt stumm.
Kein Wort,
nichts sehen,
nichts hören,
nicht sprechen,
sich am Zipfel des Egoismus klammernd und voll Ignoranz und Selbstsucht stechen eure Nadeln in meine Haut und zerstechen mein Fleisch stetig ein Stückchen mehr.
Immer mehr.
Eine Nadel bedeutet nicht viel, doch umsomehr sich ihre Anzahl exponentiell erhöht umsomehr Schmerz fügt es zu. Ein bisschen mehr, ein Stückchen weiter und grausam wird die Qual.
Zertretet die Schmetterlinge!!
Zertretet die Schmetterlinge gnadenlos!
Jedes bisschen Freiheit lässt sich einschränken bis das Kind selbst stumm in der Ecke verfault. Glasige Augen, verschlossen vor Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht erträglich, denn Wahrheit macht blind.
Nur Blindheit ist wahr!
Verboten das Sehen,
verboten das Hören,
verboten das Sprechen.
Und so entfaltet sich ein stählerner Käfig für die zertretenen Schmertterlinge, der sogleich bedeckt wird mit einem zerfetzten Stück Stoff. Löchrig und faserig die Fassade und doch bleibt sie bestehen, denn wer wagt es schon das liebevoll drapierte Tuch an zu heben?
Wer wagt es
zu sehen,
zu hören,
zu sprechen?
Versprich mir nie, dass du diesem gewachsen bist, weil auch du wirst scheitern, auch du wirst das Kind nicht retten können, auch du wirst dich verbrennen am glühenden Stahl der Käfignadeln. Sie werden dich zerbrechen, wie jedes andere Wesen auch und bevor dies geschehen mag verfällst auch du wieder in das alte Ritual, um dich zu schützen.
Sehe nicht,
höre Nicht,
spreche nicht,
es würde deine Schmetterlinge in Motten verwandeln und sie werden das Feuer umkreisen, wie ein warmes Licht, jedoch werden sie in der Glut verbrennen, nichts als Asche bliebe dir. Kein Phönix hat die Macht aus dieser Asche empor zu steigen, denn mit jedem Versuch würden ihm die Federn einzeln ausgerissen, bis er am Grude zusammenbricht und wieder verglüht, eiskalt erstarrt in schweigender Stille…

Sophie Filow, 10. Mai 2009

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Das liest und versteht doch eh keiner…

April 30, 2009

Me We

Immer der Kreislauf den ich selbst wählte, die Selbe Routine Ich fühle mich leer, unendlich leer, komme nicht weiter und mit jedem Schritt, den ich gehe, laufe ich weiter den Kreis ab, den ich mir einst schuf um mich selbst zu schützen. Ich sehe nichts außer das göttliche Wesen, dass ich begehre, dem ich ebenbürtig sein möchte und wieder, immer wieder stelle ich fest, dass dieses göttliche Wesen auch bloß ein Mensch ist. Ein Mensch wie viele zuvor, doch ich kann nicht existieren ohne das Verlangen nach dem Außergewöhnlichen, ich würde zerbrechen vor Schmerz, denn die Realität tut mir jedes Mal weh. Wirres Zeug schreibe ich nieder, Zeichnungen die niemand verstehen mag und fange an aufzuhören mein Innerstes zu reproduzieren, da keiner zuhören oder zusehen mag. Alles nur Menschen, alles nur Menschen! Jeder gefangen in seinem Egoismus. Oder bin ich diejenige, die sich selbst darstellt als sei sie übermächtig und anbetungswürdig? Ich bin es, die begehrt werden will, doch nur von meinesgleichen und diese kann ich nirgends finden. Ich fühle mich nicht menschlich, ich bin weniger oder mehr, je nachdem was meine Laune mir vorgibt. Ich bin ein Nichts und ich bin Gott; Gott ist Nichts und Nichts ist Gott; doch kann ich nichts dazwischen sein, denn dann würden meine Welten kollidieren und würden sich auflösen. An was soll ich mich dann klammern? Was hält mich, gibt mir Schutz und Kraft, wenn nicht der Glaube an mich oder der Selbsthass und Zweifel? Verzweifelt, ja das ist es, diese Suche. Ewigwährend den Kreis abschreiten, gefangen in mir selbst. Ich darf nicht denken Ich darf nicht fühlen Ich denke zu viel Ich fühle zu viel Und jeden Tag das Selbe bis mich jemand ein Stückchen herrausreißt. „Hier kannst du sein, wie du bist.“ Die Freiheit will ich genießen, koste jede Minute aus in der ich mich nicht einschränke und bereue es doch wieder, weil niemand vermag es mit meiner Freiheit umzugehen oder ich vermag es nicht meine Freiheit zu kontrollieren. Wenn ich denke Wenn ich fühle dann beflügelt dies meinen Willen, alles was ich will bekomme ich, muss ich bekommen, sonst zerbreche ich. Ich begrenze meinen Willen um niemandem schaden zu zufügen und doch füge ich mir selbst damit schaden zu. Irgendwann bricht die Flut heraus und verschlingt alles um mich herum. Ich denke nicht Ich fühle nicht nur Objektivität allein schützt beide Bereiche meiner Selbst. Ich schaue auf meine beiden sich bekämpfenden Seelen, wie auf zwei Kinder, die verschiedener nicht sein könnten, Zwillinge, die gleichzeitig nur aus Gegensätzen bestehen. Ich muss Ihnen Grenzen setzen um sie zu beschützen, sonst bringen sie sich um, obwohl sie sich doch lieben. Nur wie kann ich es ertragen sie so einzuschränken, wenn sie doch selbst Teil von mir sind, wenn wir Ich sind?

Sophie Filow, 30. April 2009

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T.ime H.urts… again

April 9, 2009

Hier mal ne Illu zu Yayas und Sophie Filows „Time Hurts“

Hab auch noch ne rote und ne lila Variante, aber ich fahr gerade mehr auf pinke Dinge ab. ^.^

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Leb wohl…

März 31, 2009

Weißt du, was du bist? Eine Verräterin! Wir haben uns gegenseitig immer jahrelang in allen Gefühlslagen und Emotionsausbrüchen ertragen und akzeptiert, doch nun möchte ich ein einziges Mal sagen, dass ich es nicht mehr ertragen kann. Ich will niemanden, der mir vorheuchelt mich zu vermissen, obwohl er im Grunde gar kein Interesse hat mich zu sehen oder sich um mich zu kümmern. Ebenso wenig brauch ich jemanden, der meint sich um mich kümmern zu müssen. Ich brauche dafür niemanden mehr, denn irgendwann steht man einfach über sich selbst und weiß, was wichtig ist. Wichtig ist mir jedenfalls nicht, mich als psychotisch abstempeln zu lassen, an Stellen, die nicht psychotisch sind. Meine Attacken beruhen lediglich auf Angst und Panik, nicht jedoch auf Aufhetzerei, Lügen und Manipulation. Vielleicht tue ich seltsame Dinge, weil mein Gefühlschaos mir es nicht anders erlaubt und es ist richtig, dass ein Großteil meiner Angst auch darin besteht, andere Menschen, die mir wichtig sind zu verlieren, aber wie kann ich Angst davor haben jemanden zu verlieren, der doch eh schon lange Zeit nicht mehr anwesend ist und sich auch geistig immer weiter von mir entfernt? Ich sehe dich selten und wenn ich dich sehe, sagst du mir was ich hören will… Das könnte ich mir alles auch selbst sagen. Komischerweise habe ich meist auch nur „Attacken“ gehabt bis jetzt, wenn du dabei warst. Kann es sein, dass ich mich nicht einfach nur frei in deiner Gegenwart fühle, sondern dass du ganz einfach der Auslöser bist? Außerdem zwinge ich dir kein Gespräch auf, was meine Person betrifft, ich dachte bloß, dass es dich vielleicht interessieren würde, was ich so denke, fühle und treibe in der Zeit, in der du nicht da bist, aber da habe ich mich wohl wirklich getäuscht. Ich weiß nicht, was du bezwecken willst mit deinem Handeln, auf jeden Fall tust du den Menschen, denen du wichtig bist stetig weh und damit meine ich jetzt nicht nur mich oder Lena, sondern Alle, denen du je etwas bedeutet hast. Du hasst es, wenn ich dir sage, dass du mich oder uns wie Spielbälle behandelst, Figuren, die du munter hin und her schiebst, du hasst es aus dem Grund, eben weil du es tust! Und scheiße ja, ich wusste das immer, aber nun bin ich an dem Punkt angelangt, an dem ich das nicht mehr mit mir machen lasse. Ich will nicht der Willkür deiner Gefühle ausgesetzt sein, weil ich mit meiner eigenen Willkür schon zu kämpfen habe. Ich muss mir nicht anhören, dass ich krank bin, weil ich das selbst weiß und aus diesem Grund ja auch zum Arzt gehe. Hier kommt wirklich nun mal ein definitives NO GO von mir! Du weißt das ganz genau, wie sehr ich es hasse wenn Menschen mich als Lügnerin darstellen.  Ich bin nicht glaubwürdig, weil ich verwirrt bin und ich kann mich an vieles nicht erinnern, aber wenn ich mich an etwas erinnere, dann weiß ich es, jedes Wort und falls du meinst ich würde mir nur einbilden etwas zu wissen, dann liegst du sowas von falsch. Dann ist es nämlich meist dein eigenes Ego, dass ertappt wurde und du versuchst dich rauszureden, was du übrigens wirklich meisterhaft beherrschst. Ich habe dir ja selbst auch jahrelang jede Ausrede abgekauft, weil du ein so großartiges Talent hast wirklich jedem genau das zu sagen, was er hören will, immer eine schlüssige Begründung, nie unüberlegt. Mir ist egal, ob da Boshaftigkeit hinter steckt oder die Angst Menschen weh zu tun und du ihnen deshalb nicht die Wahrheit sagst, vermutlich variiert Beides, im Endeffekt verletzt du mit einer Lüge oder Verleugnung aber mehr Menschen um dich herum, als wenn du einfach sagen würdest, was Sache ist. Wenn es nur bei einem „Ich hab keinen Bock auf die“ bleiben würde, wäre das nicht mal schlimm, aber dadurch, dass du betreffender Person das nicht sagst und allen Anderen mit einer etwas anders als oben genannten Aussage suggerierst, dass diese Person gerade Missachtung von allen verdient, machst du es einem nicht leicht dir auch nur irgendwie vertrauen zu können. Leider kennen wir uns einfach zu lang, als dass ich ignorieren könnte, was du so sagst und tust, egal wen das nun betrifft. Aber nun bin ich an dem Punkt, wo du mir einfach einen Schlag zu viel unter die Gürtellinie gegeben hast und ich es einfach nicht mehr einsehen will nach deiner Nase zu tanzen. Das du meine Glaubwürdigkeit anspielst ist für mich besonders schlimm. Indem du Lena vermittelst, man könne mir kein Wort glauben, ist deine Lüge für mich bewiesen. Für alle Anderen weiß ich das nicht, mir ist auch egal, ob man mir glaubt oder nicht, aber genau mit so einer Aussage deinerseits gibst du mir die Wahrheit preis: Du bist eine Verräterin! Und ich bereue es auf dich hereingefallen zu sein und ich bereue es dir jemals so nahe gewesen zu sein, dass du mir jemals soviel bedeutet hast. Wärst du mir nicht so wichtig gewesen, wie du es immer warst, wären mir deine Worte wenigsten egal, aber  wieder muss ich feststellen, dass es auf diesem Planeten keine Ehrlichkeit gibt bzw. keine Freundschaft, denn diese setzt für mich Ehrlichkeit voraus und das erwarte ich von meinem Gegenüber. Nichts weiter, nur das. Egal was du meinst, was du für mich tun müsstest, das zählt alles nicht so viel, wie wahre Worte. Da ich dir immer vertraut habe tut es mir schrecklich weh, aber ich werde drüber hinwegkommen, wie über die anderen Verräter und Betrüger auch.

Man darf alles mit mir tun, ich lasse alles mit mir machen, nur das nicht! Da ich nicht davon ausgehen kann, dass du dich ändern wirst und ich dir eh nicht mehr vertrauen kann, bei Allem was du mir nun sagen wirst, tut es mir wirklich Leid mich von dir verabschieden zu müssen. Du brauchst keine Panik vor Stalking oder unerwünschten Briefen etc. zu haben, ich werde dich in Ruhe lassen, damit du darüber vielleicht mal nachdenken kannst und irgendwann werde selbst ich erwachsen und lasse solch kindische Spielchen. Kindisch ist es beleidigt und arrogant zu reagieren, anstatt sich wirklich Gedanken zu machen, aber das ist dir selbst überlassen.

 

Leb wohl, du Traum einer Welt, in der ich glücklich wahr.

Leb wohl, du Welt, die mir Hoffnung schenkte.

 Leb wohl, du Hoffnung auf Ehrlichkeit.

Leb wohl, du Ehrlichkeit von Nana!

 

Ein bisschen theatralisches Blaaaa am Ende muss sein, sonst wär es ja kein Brief von mir. 

 

(Sophie Filow, 30. März 2009)

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Time Hurts

März 27, 2009

the hidden persuation 
is lurking from behind the border
letting my devotion grow

 
and even if time is passing by
my hopeless wish will stay
so I have no chance but marking time
repelling this mysterious desire


to save me from myself 

Yaya & Sophie Filow

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Cirle…

November 20, 2008

Fuck me…
Hurt me…
Love me…
Hug me…

Rape me…
Touch me..
Get me…
Hate me…

Kiss me…
See me…
Stalk me…
Miss me…

Need me…
Use me…
Keep me…
Lead me…

Smell me…
Watch me…
Cut me…
Tell me…

Hear me…
Bite me…
Hit me…
Fear me…

Teach me…
Share me…
Own me…
Reach me…

Feel me…
Eat me…
Drink me…
Kill me…

Betray me…
Push me…
Trust me…
Pay me…

Blind me…
Hunt me…
Shoot me…
Find me…

Help me..
Freeze me…
Burn me…
Melt me…

Follow me…
Hold me…
Search me…
Show me…

Leave me…
Call me…
Embrace me…
Believe me…

Brave me..
Catch me…
Take me…
Save me…

Let me be forever yours!

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Traumhalluzination

November 14, 2008

Hinter den Mauern verzehrt es mich,
tiefe gnadenlose Stille
berauscht meine Sinne und formt mir
eine eigene Welt.
Höre, sehe, taste,
doch nichts ist real
nichs wirklich mir nah
und so ergreift mich die Stille
mit all ihrer unbändigen Macht,
verzehrt meinen Verstand
bis an die Grenzen des Wahnsinns
bis an die Grenzen realen Lebens,
bis an die Grenzen…
Panik, Panik, Panik!
Schlage um mich
doch bewege mich nicht,
schreie lautlos vor mich hin,
tiefes Donnergrollen betäubt meine Ohren
verzerrte Bilder schwirren durch den Raum
und verschmelzen mit mir,
alles verschmilzt
zu einer großen dunklen Masse
aus Angst.

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Gehrinmüllterror!!

September 30, 2008

Dichter und Richter

Ein dichter Dichter musste zum Richter

„Richtig Richter, ich bin ein Dichter!“

Sagt der Richter zu dem Dichter:
„Aber Sie sind ein dichter Dichter!
So werde ich Sie richtig richten,
damit sie nicht mehr dicht dichten.“

Der Dichter vorm Richter ganz allein:
„Das kann doch wohl nicht richtig sein
erst rauch ich und dann dicht ich fein,
sonst kann ich nicht richtig dichten.“

„So werd ich Sie nun richten
zu schreiben in 50 Gedichten,
warum das dicht Dichten nicht richtig ist“

„Mist“


Hirntot


Braindamage Braindamage
ich schieß dein Hirn zu Brei
Terrorismus Terrorismus
Terrorismus bleibe frei

Deine Mudda aufm Tisch
gibt dir nen Hartz 4 Wisch
Tanze weiter Pornozicke
Tanze weiter bis ich dich ficke

Braindamage Braindamage
Terrorismus schwer wie Blei

Asozialer Kiddipunk
Holt die Pumpgun aus´m Schrank
Stellt die Digicam auf Zoom
Klick Klick Boom

Braindamage Braindamage
Terrorismus mach mich high

Drogenopfer will nen Schuss
Emokind macht mit sich Schluss
Stürzen alle ins verderben
Sterben sterben sterben!!

Braindamage Braindamage
ich schieß dein Hirn zu Brei
Terrorismus Terrorismus
Terrorismus bleibe frei